Konzert des Posaunenchores im St.-Elisabeth-Stift

Konzert des Posaunenchores im St.-Elisabeth-Stift

Wie schon lange bewährt, startete die Reihe der Konzerte im St.-Elisabeth-Stift am vergangenen Sonntag mit dem Auftritt des Posaunenchores der evangelischen Gemeinde im Café Rosenrot in das neue Jahr. Unter der Leitung von Nina Kuckuck spielten 10 Musiker im Alter zwischen 12 und 80 Jahren auf ihren Instrumenten für das zahlreich erschienene Publikum. Dabei gab es nicht nur Instrumentalsätze von Henry Purcell zu hören. Auch verschiedene alte Volkslieder wurden mehrstimmig gespielt. Hier musste das Publikum gar nicht erst zum Mitsingen eingeladen werden. Wie selbstverständlich stimmten die Zuhörer mit ein und zeigten den Musikern auf diese Weise, dass das Singen der altbekannten Volkslieder im St.-Elisabeth-Stift einen hohen Stellenwert hat. Zumindest die ersten Strophen wurden auswendig gesungen und für Unsicherheiten im weiteren Verlauf waren Textzettel zur Unterstützung vorbereitet und verteilt worden. Abgerundet wurde der Nachmittag mit einigen besinnlichen und auch lustigen Geschichten, die Nina Kuckuck zwischendurch vortrug. Beendet wurde das Konzert mit dem wunderschönen Lied „Abend wird es wieder“. So wurde das Publikum stimmungsvoll in einen ruhigen und besinnlichen Abend entlassen. „Das war ein wunderschöner Nachmittag“, waren sich dann auch die Bewohner des Hauses auf dem Rückweg zu ihren Wohnbereichen abschließend einig.

Stimmungsvolles vorweihnachtliches Konzert des MGV Nottuln

Stimmungsvolles vorweihnachtliches Konzert des MGV Nottuln

Wie in den vergangenen Jahren konnten sich die Bewohner, Angehörigen und Freunde des St.-Elisabeth-Stifts über den Besuch des MGV Nottuln freuen, der mit einem vorweihnachtlichen Konzert stimmungsvoll auf das kommende Fest vorbereitete. Auch in diesem Jahr kamen unter der Leitung von Michael Tegethoff knapp 30 Sänger zusammen und erfreuten das zahlreich erschienene Publikum mit dem Vortrag von Chorsätzen und Adventsliedern im weihnachtlich geschmückten Café Rosenrot.
„Diese Lieder können wir doch alle auswendig. Die haben wir schon seit der frühen Kindheit jedes Jahr gesungen“, bestätigte Bewohnerin Maria Baumann, als der Chor zum Mitsingen der bekannten Adventslieder einlud. Und so ertönten die Lieder aus zahlreichen Kehlen sowohl im Chor als auch im Publikum.
Abgerundet wurde das Programm durch eine zum Nachdenken anregende Weihnachtsgeschichte von Berthold Brecht, die Michael Küper zwischendurch vortrug.
Besonders viel Applaus erhielt die spontan vorgetragene Zugabe des Chores. Das Lied „You raise me up“ von Josh Groban, vorgetragen in einer Chorversion, war den meisten Zuhörern zwar nicht bekannt, aber es trug noch einmal zu einer besonderen Stimmung bei. Insgesamt ein schön gestalteter adventlicher Vormittag im St.-Elisabeth-Stift, der die Herzen für das Weihnachtsfest öffnete!

Traditioneller Adventszauber lockt zahlreiche Besucher

Traditioneller Adventszauber lockt zahlreiche Besucher

„Das ist doch immer wieder spannend für alle“, stellte Henrike Keim-Lügering am Freitagnachmittag angesichts einer langen Menschenschlange vor der Gewinnausgabe schmunzelnd fest. „160 Preise bei der Tombola“, wusste die Leiterin Sozialer Dienst im St.-Elisabeth-Stift, warteten in diesem Jahr beim traditionellen Adventszauber auf ihre neuen Besitzer.
Im Café Rosenrot lockten dazu verschiedene Verkaufsstände mit liebevoll Gebasteltem und Gehandarbeitetem sowie Gebäckmischungen – aus Plätzchenspenden zusammengestellt – zum Kauf. Zahlreiche Besucher ließen sich an den mit Weihnachtssternen geschmückten Tischen Kaffee und leckere, von Mitarbeitern, Angehörigen und Freunden des Hauses selbst gebackene Kuchen schmecken. Ehrenamtliche Helferinnen sorgten zudem für frische Waffeln und köstlichen Punsch. Später zog dann noch der Duft frisch gegrillter Würstchen durch die Räume und weckte Appetit auf Herzhaftes. Als Überraschungsgast kam der Nikolaus, zusammen mit Knecht Ruprecht, ins Café. Gut bekannt mit der Freiwilligen Feuerwehr Appelhülsen sei der heilige Mann, erfuhren die Gäste.
In der vorweihnachtlichen Atmosphäre schmückte ein besonderer Tannenbaum den Eingangsbereich. Etliche Besucher nutzten nämlich die Gelegenheit, ihn mit Wunschkarten zu bestücken. Am Abend fanden sich darunter einige Wünsche, wie etwa die nach einem begleiteten Spaziergang oder dem Vorlesen von Geschichten, die schon sehr bald auch erfüllt werden können.
Und dass jeder Mensch seine eigene Königswürde hat, wurde von der kleinen Königinnenfigur untermauert, die zurzeit als eine von fünf Figuren in der Pfarrgemeinde unterwegs ist. „Das kommt im Haus gut an“, unterstrich Musiktherapeutin und seelsorgerische Begleiterin Elisabeth König, die gerne Erinnerungsfotos zusammen mit der kleinen Königin machte. (Text: WN)

Musikalische Einstimmung in den Advent

Musikalische Einstimmung in den Advent

Am vergangenen Mittwoch gab es im Café Rosenrot des St.-Elisabeth-Stifts für die Bewohner eine erste Einstimmung auf die Adventszeit: die „Dülmener Goldkehlchen“, ein deutsch-russischer Frauenchor, boten unter der Leitung von Linda Meier ein buntes Programm aus Advents- und Winterliedern dar. Gern sang das zahlreich erschienene Publikum die altbekannten Lieder wie z.B. „Kling, Glöckchen“ mit. Erinnerungen an die Vorweihnachtszeit in Kindheit und Jugend wurden geweckt und sorgten für eine besinnliche Stimmung. Aber es ging auch schwungvoll zu in diesem Konzert, durch das Linda Meier mit freundlicher Moderation führte: beim „Schneewalzer“ schunkelte das Publikum begeistert mit. Einen besonderen Applaus erhielt der Nachwuchs des Chores: drei Mädchen sangen ein modernes Adventslied vor und begeisterten die Zuhörer mit ihren schönen Stimmen und ihrem Mut, ganz allein aufzutreten. Viel zu schnell ging der Konzertnachmittag zu Ende und auf dem Rückweg summte so mancher Bewohner die vertrauten Melodien vor sich hin.

 

Musik und Tanz verbindet Schüler und Senioren

Musik und Tanz verbindet Schüler und Senioren

Musik und Tanz verbindet Schüler und Senioren  Oberkurs der Schule für Gesundheitsberufe besuchte St.-Elisabeth-Stift

Gitarrenmusik und fröhliche Stimmen erschallen aus dem St.-Elisabeth-Stift. Coesfelder Gesundheits- und Krankenpflegeschüler sind zu Besuch und unterhalten die Bewohner des Nottulner Seniorenheims an diesem Nachmittag. Traditionell engagieren sich die Kurse der Schule für Gesundheitsberufe im Rahmen der Ausbildung in sozialen Projekten. Der Oberkurs entschied sich schnell dazu, ein Projekt zu organisieren, von welchem Bewohner einer Altenpflegeeinrichtung profitieren. Sandra Thoms, die Einrichtungsleiterin des St.-Elisabeth-Stifts, zeigte sich begeistert und unterstützte die Umsetzung ebenso wie der Soziale Dienst des Hauses.

Mitte November fangen die 22 Auszubildenden am frühen Nachmittag mit dem Backen von Waffeln an,  was viele Bewohner in die Speiseräume der Stationen lockt. Zunächst werden die Waffeln genossen, bevor es in den aktiven Teil des Angebots geht: Es wird zusammen gesungen –  begleitet von Ukulele und Gitarre – sowie Bingo, Mühle, Quiz und „Mensch ärgere dich nicht“ gespielt. Außerdem bewegen sich die Bewohner sowie die jungen Leute im Sitzen unter dem Motto „Spiel, Spaß und Spannung“. Aber auch die Entspannung kommt nicht zu kurz, indem einige Auszubildenden Hand-, Fuß- und Rückenmassagen anbieten. Für Bewohner mit Wahrnehmungseinschränkungen wird ein spezielles Angebot der basalen Stimulation gestaltet, bei dem diese ihre Sinne, vor allem Riechen und Tasten, stärken können.

„Ein toller Nachmittag, der sowohl unseren Auszubildenden als auch den Bewohnern viel Freude gemacht hat“, zieht Alina Schlegel als betreuende Lehrkraft am Ende zufrieden Bilanz.

Von Pflegeexperten für Pflegende – Tagung der Christophorus-Trägergesellschaft zeigt Fülle der Kompetenzen

Von Pflegeexperten für Pflegende – Tagung der Christophorus-Trägergesellschaft zeigt Fülle der Kompetenzen

Von Pflegeexperten für Pflegende – so war das Motto der 1. Pflegefachtagung, die jetzt von der Christophorus Trägergesellschaft angeboten wurde.
Im Mittelpunkt standen die unterschiedlichen Experten aus verschiedenen Versorgungsformen, die den Teilnehmenden ihr Wissen, ihre Projekte und damit verbunden praktische Erfahrungen vorstellten. Eingangs hatte die Präsidentin der Deutschen Fachgesellschaft Psychiatrische Pflege, Dorothea Sauter, einen Vortrag zu „Last, Lust und Wert der Verantwortung in der Pflege“ gehalten. Danach vermittelte die Pain Nurse (Schmerz-Fachkraft) Isabelle Löchtefeld Informationen zu „Schmerzeinschränkung bei kognitiv eingeschränkten Menschen“, bevor Markus Surholt und Sonja Fritzemeier aus der Klinik am Schlossgarten Dülmen das DBT-Konzept vorstellten, welches speziell für die Behandlung von Borderline-Störungen eingesetzt wird. Zusätzlich stellte Schulleiter Norbert Falke den neuen Ausbildungsberuf Pflegefachfrau/-mann vor. Nach den Vorträgen konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in verschiedenen Workshops weiterbilden sowie an Infoständen besondere Behandlungen und Therapien kennenlernen.
Alle knapp 140 Teilnehmer waren begeistert. Sie empfanden die Informationen als gutes Rüstzeug, um bestimmte Situationen besser zu lösen – sei es durch Verhaltensstrategien, durch die Stärkung der eigenen Person oder ganz praktisch durch bestimmte Handgriffe. „Ich hatte gestern einen Patienten in der Notaufnahme, der eine Platzwunde hatte. Dazu aber auch offensichtlich Parkinson. Nun weiß ich, wie ich ihn optimal beim Aufstehen, Hinsetzen usw. unterstützen kann“, erklärte eine Pflegefachkraft. In vielen Abteilungen der Kliniken, die somatische (körperliche) Erkrankungen behandeln, sind zunehmend auch Patienten anzutreffen, die nicht nur körperlich, sondern auch psychisch erkrankt sind und/oder psychische Unterstützung benötigen. Hier konnten Experten entsprechende Tipps geben, wie man Auffälligkeiten erkennt und passend reagiert. „Wir wissen jetzt noch besser, was für eine große Bandbreite es an Kompetenzen unter dem Dach der Trägergesellschaft gibt – und wen man konkret bei Fragen ansprechen kann“, freuten sich die Teilnehmer am Ende der Veranstaltung. „Die Kompetenzen vernetzen sich durch solche Veranstaltungen noch mehr. So steigt die Qualität in allen Einrichtungen – und Patienten, Bewohner und Mitarbeiter profitieren“, bilanzierte das Orga-Team rund um Melanie Ermert, Birgit-Lange-Beier und Rita Reckmann-Becker (Foto: C. Böker; Text: C. Koller)

Schunkeln und Mitsingen erwünscht

Schunkeln und Mitsingen erwünscht

„In München steht ein Hofbräuhaus.“ Kaum waren die ersten Takte dieses alten Schlagers gespielt, da schunkelten die Konzertbesucher im St.-Elisabeth-Stift schon eifrig mit. Das Duo „Müller&Müller“ füllte dort am Sonntagnachmittag nahezu alle Plätze im Café Rosenrot. Vater Fred und Tochter Monika spielen schon seit 36 Jahren zusammen, Monika das Akkordeon und Vater Fred die Knopfharmonika. Mitgebracht hatten die Beiden ein herbstliches Programm. Zuerst gab es einen musikalischen Bummel über das Oktoberfest, dann ging es zur Weinlese und am Ende gab es bekannte und auch weniger bekannte Herbstlieder, bei denen viele Konzertbesucher der Aufforderung zum Mitsingen nur zu gern nachkamen. (Text: WN)

45 Angehörige und Bewohner freuten sich über ein leckeres Menü

45 Angehörige und Bewohner freuten sich über ein leckeres Menü

Gleich Anfang Oktober, als der Herbst seine bunte Vielfalt an Früchten präsentierte, lud das St.-Elisabeth-Stift alle Angehörigen, Betreuer und Bewohner zu einem herbstlichen Abendessen ein. Bunt gedeckte Tische und ein köstliches mehrgängiges Gänge Menü trugen zu einem stimmungsvollen Abend bei. So konnten alle gemeinsam ein besonderes Essen einnehmen, ohne ein Lokal aufsuchen zu müssen. Dieser gemütliche Abend wird vielen Teilnehmern noch lange in guter Erinnerung bleiben.

Wissenswertes zum Thema Parkinson

Wissenswertes zum Thema Parkinson

Am 27. September fand hier im Haus ein interessanter Vortrag von Herrn Dr. Pérez-González, Chefarzt der Neurologischen Klinik Dülmen, statt. In seiner Eigenschaft als Facharzt für Neurologie beschäftigte sich der Referent mit dem Krankheitsbild Parkinson. Bereits in 2011 hatte Herr Dr. Pérez-González, einen sehr informativen Vortrag im St.-Elisabeth-Stift gestaltet. Eine umfassende Aufklärung der Patienten ist dem Referenten persönlich sehr wichtig. So sieht er sich selbst als Berater der ihm anvertrauten Patienten die er mit auf den Weg einer gemeinsam gestalteten Behandlung nehmen möchte. Daher standen zu nächst einmal eine ausführliche Darstellung von Ursachen, Symptomen, Auswirkungen, Diagnosemethoden und Behandlungsformen im Zentrum des Vortrags.
Umgangssprachlich wird die Erkrankung Parkinson auch Schüttellähmung genannt. Dies trifft laut Herrn Dr. Pérez-González nicht den Kern, da es sich nicht um eine Lähmung sondern um einen Steifigkeit handelt. Die Patienten sind quasi gefangen im eigenen Körper und haben einen hohen Leidensdruck, zumal es keine Möglichkeit gibt die Erkrankung zu heilen.
Herr Dr. Pérez-González appelliert an die Zuhörer des Abends im Umgang mit Parkinson Patienten viel Geduld zu entwickeln. Je entspannter die Situation, desto besser könne ein Erkrankter geforderte Bewegungsabläufe umsetzen. Außerdem sei es wichtig ausreichend zu trinken.
Im Anschluss an seinen Vortrag beantworte Herr Dr. Pérez-González interessierte Fragen aus der Zuhörerschaft.

Der Kinderchor “Steverlerchen” begeisterte die Bewohner

Der Kinderchor “Steverlerchen” begeisterte die Bewohner

Zum zweiten Mal konnte Musiktherapeutin Elisabeth König die Steverlerchen im St.-Elisabeth-Stift begrüßen. 53 Kinder zwischen drei und zehn Kinder gaben ein Konzert vor vollem Haus. Schon der Anblick beim Einzug war eine Augenweide. Die bunt gekleideten Mädchen und Jungen erinnerten an den Herbstbeginn. Unter der Leitung von Kerstin Riegelmeyer brachten sie Spiel-und Spaßlieder, sowie Stücke aus dem neuen Musical zu Gehör. „Es ist immer schön, wenn Kinder uns besuchen. Wenn das noch mit Musik verbunden ist, sind unsrer BewohnerInnen und Bewohner begeistert“, so Elisabeth König.