Ein großes Dankeschön für die geschenkte Zeit

Ein großes Dankeschön für die geschenkte Zeit

Zeit, um einfach „Dankeschön“ zu sagen – unter diesem Motto fand am vergangenen Montag das alljährliche Treffen der ehrenamtlichen Mitarbeiter des St.-Elisabeth-Stifts im Café Rosenrot statt.

Gut 30 ehrenamtlich tätige Menschen bereichern seit vielen Jahren das Leben im Haus. Jeder von ihnen trägt, passend zu seinen Talenten und seinen zeitlichen Möglichkeiten, etwas dazu bei, dass den Bewohnern immer wieder abwechslungsreiche und an ihren Bedürfnissen orientierte Angebote gemacht werden können. Das Schnitzen von Holzkreuzen und Engeln, die Gestaltung von Gottesdiensten, das Durchführen bunter Nachmittage, der gemeinsame Spaziergang, das Vorlesen auf Hochdeutsch und auch in Platt  und noch vieles mehr – die Angebote sind so bunt und vielfältig wie das Team der ehrenamtlichen Mitarbeiter. „Ohne diese großartige Unterstützung könnten wir unseren Bewohnern nicht so viele Angebote zukommen lassen“, betonen Anke Büchler und Elisabeth König vom Sozialen und Therapeutischen Dienst dankbar.

In ihrer Begrüßung bedankte sich auch Einrichtungsleiterin Anja Magorsch ganz herzlich bei den ehrenamtlichen Mitarbeitern für die geschenkte Zeit. Beim anschließenden festlichen Essen wurden neue Kontakte geknüpft und Erfahrungen aus den Begegnungen mit den Bewohnern des Hauses ausgetauscht. Und es wurde deutlich, dass die Bewohner mit ihrer offensichtlichen Freude und Dankbarkeit den ehrenamtlichen Mitarbeitern auch viel zurückgeben.

Zum Schluss sangen alle gemeinsam noch ein Lied. Die dritte Strophe drückt aus, was Bewohner und Mitarbeiter des St.-Elisabeth-Stiftes den ehrenamtlichen Helfern immer wieder gern sagen möchten:

„Die Welt wär‘ ärmer ohne Dich, ein wenig dunkler auch, drum ist es gut, dass es Dich gibt – und alle andern auch“.

MGV Nottuln sorgt für weihnachtliche Stimmung

MGV Nottuln sorgt für weihnachtliche Stimmung

„Im St.-Elisabeth-Stift kann es erst Weihnachten werden, wenn Sie hier Ihr Adventskonzert gegeben haben“ – mit diesen Worten fasste Musiktherapeutin Elisabeth König zusammen, was viele Bewohner und Gäste des Hauses dachten, nachdem der Männergesangverein Nottuln sich am vergangenen Sonntag mit einem letzten Adventslied von den Gästen verabschiedet hatte. Schon viele Jahre lang ist es Tradition, dass der Chor am Vormittag des 3. Advent besinnliche Adventslieder vorträgt und das Publikum zum Mitsingen einlädt. Und so waren auch wieder viele Gäste in das Café Rosenrot gekommen, um an diesem schönen Konzert teilhaben zu können. Besonderen Applaus erhielten die Solisten Michael Küper und  Michael Zumbusch. Und eine weitere Tradition wurde fortgeführt: Michael Küper trug eine weihnachtliche Geschichte vor, die an die alte Zeit erinnerte und zum Nachdenken anregte. Im Anschluss an das Konzert konnten sich die Herren dann bei einer Tasse Kaffee und Adventsgebäck oder wahlweise auch bei einem kühlen Bier stärken. Schöne Traditionen, die – da war sich das Publikum einig – auch im nächsten Jahr beibehalten werden sollten.

Adventszauber im Café Rosenrot

Adventszauber im Café Rosenrot

Zauberhafte Adventsstimmung herrschte am 6. Dezember im Café Rosenrot des St.-Elisabeth-Stiftes. Das Haus hatte Bewohner, Angehörige und Freunde zum jährlichen „Adventszauber“ eingeladen. Wie immer war für das leibliche Wohl bestens gesorgt: neben bunten Torten und Waffeln wurde Glühwein, Kakao und Kaffee angeboten. Kreative Stände mit Holz- und Handarbeiten luden zum Stöbern ein und hier wurde so manches Weihnachtsgeschenk erstanden. Für leuchtende Augen bei Jung und Alt sorgte die Tombola, die dank großzügiger Spenden mit attraktiven Preisen lockte. Karin Gerhard kümmerte sich wie immer um den „Wünschebaum“: jeder Gast durfte einen persönlichen Wunsch aufschreiben und an den geschmückten Tannenbaum hängen. Dieser steht nun im Café Rosenrot und die vielen großen und kleinen Wünsche sorgen bei den Besuchern des Hauses oft für Rührung und Nachdenklichkeit.

Höhepunkt des Nachmittags war sicher der Besuch des Nikolaus. Dieser wurde mit kräftigem Gesang, begleitet am Klavier und mit der Gitarre, herbeigerufen und verteilte seine Gaben an alle Gäste. Die vierjährige Fiona, Urenkelin eines Bewohners, sang ihm ganz mutig sogar ein Weihnachtslied vor.

Mit einer deftigen Bratwurst zum Abschluss endete der gemütliche gemeinsame Nachmittag.

Schwungvoller Nachmittag mit den Dülmener Goldkehlchen

Schwungvoller Nachmittag mit den Dülmener Goldkehlchen

Russische Melodien, Volkslieder und alte Schlager: die Dülmener Goldkehlchen boten am vergangenen Mittwoch ein buntes musikalisches Programm für die zahlreich erschienenen Gäste im Café Rosenrot des St.-Elisabeth-Stifts. Schon zum dritten Mal gab der stimmgewaltige deutsch-russische Frauenchor unter der Leitung von Linda Meier ein Konzert für die Bewohner des Hauses. Und das Publikum war wieder begeistert: der Wechsel vom Hören unbekannterer Lieder zum Mitsingen oder beschwingten Schunkeln und Klatschen sorgte für begeisterte Stimmung, die sich immer wieder im kräftigen Applaus zeigte.

Und im letzten Teil des Konzertes gab es dann im bereits vorweihnachtlich geschmückten Café die angekündigte Einstimmung in die Adventszeit mit einigen traditionellen Advents- und Winterliedern. Viel zu schnell ging der Konzertnachmittag zu Ende und auf dem Rückweg summte so mancher Bewohner die vertrauten Melodien vor sich hin.

 

Ausflug auf den Martinimarkt

Ausflug auf den Martinimarkt

Der alljährlich stattfindende Martinimarkt ist für alle Nottulner Bürger im November immer ein besonderes Erlebnis. Jung und Alt treffen sich auf der großen Fläche um die Kirche und genießen die Fahrgeschäfte, das reichhaltige Angebot an „Buden“ und Essensständen. Auch Menschen, die schon länger nicht mehr in Nottuln wohnen, kehren in diesen Tagen gern in die alte Heimat zurück; man trifft sich auf dem Martinimarkt!

Daher machten sich am vergangenen Montag, dem Tag an dem traditionell die Nottulner „unter sich“ sind, einige Bewohner gemeinsam mit Mitarbeitern und Angehörigen auf den Weg zu einem Bummel über den Martinimarkt. Gemeinsam wurde an verschiedenen Ständen gestöbert. Viele Erinnerungen wurden wach bei der Beobachtung der kleinen Kinder, die ihre Fahrten auf einem bunten Karussell genossen. Besondere Aufmerksamkeit fand die historische Spielorgel der Firma Heitmann aus dem Jahre 1904.

Einige Bewohner freuten sich, Angehörige oder alte Bekannte im bunten Treiben zu treffen.

Zum Abschluss fanden sich alle Ausflügler bei den Buden im Schatten der Kirche ein, um je nach Wunsch Deftiges wie Wurstebrot und Reibekuchen oder auch süße Waffeln zu genießen. Ein heißer Glühwein spendete allen die nötige Wärme.

Nach zwei abwechslungsreichen Stunden kehrten alle dann angeregt und zufrieden zurück in das St.-Elisabeth-Stift. “Das war wirklich ein wunderschöner Nachmittag“, spricht eine Bewohnerin den Teilnehmern aus dem Herzen.

 

Herzlichen Glückwunsch!

Herzlichen Glückwunsch!

 

Nach dreijähriger berufsbegleitender Ausbildung zur Pflegedienstleiterin hat Jessica Kotissek, Pflegefachkraft im St.-Elisabeth-Stift, nun ihr Abschlusszertifikat erhalten. Zur feierlichen Übergabe in den Räumen des Caritas- Bildungswerks Ahaus waren neben den Absolventen auch die Einrichtungs- und Pflegedienstleiter der begleitenden Altenhilfe-Einrichtungen eingeladen. Jeder Kursteilnehmer stellte an einem Stand sein Abschlussprojekt vor, so dass die Gäste viele interessante Informationen und Anregungen erhielten. Frau Kotissek widmete ihre Abschlussarbeit dem Thema: Implementierung des Expertenstandards „Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz“.

Einrichtungsleiterin Anja Magorsch und Pflegedienstleiter Marcel Schulze gratulierten Frau Kotissek herzlich zu ihrer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung.

 

Bewegung zur Musik aus der Jugendzeit

Bewegung zur Musik aus der Jugendzeit

Singen, schunkeln und Tanzen – und das zu der Musik aus der Jugendzeit! Die Einladung zum Tanztee im Café Rosenrot sprach am vergangenen Samstag viele Menschen an. Ab 16.00 Uhr spielte ein Entertainer im Café Rosenrot zum Tanz auf. Zahlreiche Bewohner des Hauses waren erschienen. Aber auch Angehörige, Nachbarn sowie Patienten und Mitarbeiter aus dem benachbarten Krankenhaus kamen in das Café, um Musik und Bewegung zu genießen. Bei reichlich Sekt und Knabbereien entstand schnell eine lebendige Atmosphäre, die an Tanzveranstaltungen aus früheren Zeiten erinnerte. Dies wurde an den fröhlichen Gesichtern des Publikums deutlich. Alle wurden von der Musik in Bewegung gebracht, ob beim Tanzen, Schunkeln oder kräftigem Mitsingen.

Besonders begehrt an diesem Nachmittag waren die tanzwilligen Herren. Aber auch Damen fanden sich schnell mit Freude zu Tanzpaaren zusammen.

So verging der Nachmittag in bester Stimmung für die meisten viel zu schnell. „Das müssen Sie auf jeden Fall wiederholen“, fasst zum Schluss ein Angehöriger zusammen und spricht dabei den anderen Besuchern aus der Seele.

CAH-Cup: gemeinsam sporteln, lachen und grillen

CAH-Cup: gemeinsam sporteln, lachen und grillen

Am Freitagnachmittag wurde es bunt im Schlosspark: Rote, weiße, schwarze und pinke Gestalten schnitten Grimasse, sangen, lachten und tanzten in Gruppen, allein oder alle gemeinsam. Was stand dahinter? Der erste CAH-Cup, also der Cup der Christophorus-Altenhilfe. Die mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Senioreneinrichtungen St.-Elisabeth-, St.-Katharinen und St.-Laurentius-Stift sowie des Pflegedienstes VICA nahmen an einem bunten Wettkampf teil, bei dem Spaß und das gegenseitige Kennenlernen im Vordergrund standen.

Nach stärkendem Kaffee und Kuchen maßen sich die Gruppen zunächst beim Stopptanz sowie einem Quiz, bei dem das Publikum pantomimisch einen Begriff darstellte und die Gruppe ihn zu erraten versuchte. Danach probierte jede Einrichtung, die längste Kleiderkette zu bilden und beim Staffellauf mit Luftballons die Nase vorn zu haben. Den Abschluss bildeten Sackhüpfen und Lachyoga für alle.

Die Gruppen hatten sich originell benannt, da trafen die „Krassen Sieger der Herzen auf „ES – Die kleinsten sind die größten“, und „Von Haus zu Haus – Die VICA ist allen voraus“. Mit dem Slogan „Kämpfen und Siegen – LS wird den Pokal kriegen“ hatte das LS viel Weitsicht bewiesen – es gewann am Ende tatsächlich den prächtigen Wanderpokal und bewahrt ihn bis zum nächsten CAH-Cup auf. Nach so viel Bewegung klang die Veranstaltung bei Bilderbuchwetter gemütlich mit einem gemeinsamen Grillen aus.

Das St.-Elisabeth-Stift gratuliert Louisa Mersmann zur bestandenen Prüfung

Das St.-Elisabeth-Stift gratuliert Louisa Mersmann zur bestandenen Prüfung

Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung zur Fachkraft für Altenpflege erhielt Louisa Mersmann am Freitag , den 23. August 2019, im Rahmen einer Feierstunde ihr Abschlusszeugnis. Nach einem gemeinsamen Gottesdienst mit allen Absolventen sowie Vertretern der ausbildenden Altenhilfe-Einrichtungen eröffnete Schulleiterin Julia Hayck mit einer Rede die Feierstunde. Nach der Zeugnisübergabe gratuliert Praxisanleiterin Christina Averkamp gemeinsam mit Pflegedienstleiter Marcel Schulze Frau Mersmann zu ihrem hervorragend bestandenen Examen. Das St.-Elisabeth-Stift freut sich, Louisa Mersmann ab dem 1. September 2019 nun als Fachkraft im Hause begrüßen zu können.

“Huhn on Tour”- Gefiederte Gäste im St.-Elisabeth-Stift

“Huhn on Tour”- Gefiederte Gäste im St.-Elisabeth-Stift

Vier Wochen lang gab es im Park des St.-Elisabeth-Stiftes ganz besondere Gäste: in einem großen Freiluftgehege, mit viel Platz zum Scharren, Picken und Eierlegen, lebten vorübergehend vier Hühner.

Dieses biografisch orientierte Projekt gehört zu den tiergestützten Therapieangeboten im St.-Elisabeth-Stift. Das Versorgen von Hühnern im eigenen Garten ist den meisten Bewohnern des Hauses wohl vertraut. Hühner wurden früher von vielen Familien für den Eigenbedarf gehalten: so gab es täglich frische Eier und für Sonntags oder zu Festen auch mal eine deftige Hühnersuppe. Es war bewegend, wie die vielen Menschen am Rande des Geheges darüber ins Gespräch kamen. „Und im Herbst kommen die dann in den Topf“, war ein häufig geäußerter Satz angesichts des munter pickenden Federviehs. Immer wieder nahmen Menschen auf der eigens am Gehege aufgestellten Bank Platz, um die Hühner zu beobachten. Gern nahmen Bewohner die Hühner auch auf den Schoß und erfreuten sich an dem weichen Gefieder der Tiere.

„Das Hühnergehege ist ein Magnet für alle“, drückte es eine Angehörige treffend aus. Nicht nur für Bewohner, auch für Angehörige und Nachbarn waren die vier Hühner ein beliebtes Ziel. Ebenso hatten Patienten und Mitarbeiter der benachbarten Krankenhäuser viel Freude an den Tieren.

Im Verlauf der vier Wochen konnte man gut den unterschiedlichen Charakter der Hühner erkennen. Dieser drückte sich auch in der Namenswahl für die Tiere aus, an der sich Bewohner und Angehörige kreativ beteiligten. „Lisbeth, die Chefin“, „die wilde Hilde“, „die flotte Lotte“ und „die liebe Lisa“: die gewählten Namen drückten treffend die Eigenschaften der vier Hühner aus. Erstes Huhn am Futternapf war immer Lisbeth, die Chefin. Und es wurde angesichts der täglich gelegten drei Eier vermutet, dass Lisbeth wohl aufgrund ihrer Stellung keine Zeit zum Eierlegen hatte. „Die braucht ihre Energie zum Regieren“, fasste es eine Bewohnerin treffend ins Wort. Und die „wilde Hilde“ hat ihre ganz eigene Geschichte: mit Energie gelang es ihr mehrfach, aus dem Gehege zu entkommen. Einmal führte ihr Weg sogar bis zum Buckenkamp, wo sie von aufmerksamen Nachbarn dann wieder eingefangen und zurückgebracht wurde (vgl. WN vom 24. Juli 2019).

Vier Wochen lang drehte sich im St.-Elisabeth-Stift vieles um die Hühner. Sie machten viel Freude, aber natürlich auch Arbeit. Die Leitung des Projektes trug in diesen Wochen Sandra Lefert, Betreuungsassistentin und verantwortliche Mitarbeiterin für die tiergestützte Therapie im St.-Elisabeth-Stift. Das Projekt wäre in dieser Form aber nicht möglich gewesen, wenn nicht Ehepaar Hahn aus der Nachbarschaft zuverlässig jeden Abend gegen 22.00 Uhr die Hühner in den Stall gebracht hätte. So waren die Tiere über Nacht gut geschützt. „Familie Hahn bringt die Hühner ins Bett“, dieses Wortspiel sorgte in den vergangenen Wochen immer wieder für Erheiterung.

„Wir werden die Hühner wirklich vermissen“, sagte Heliane Hahn, als die Tiere am vergangenen Montag durch das Unternehmen „Huhn on Tour“ wieder abgeholt wurden. „Ja, wir waren vier Wochen lang Familie Hahn on Tour“, ergänzt ihr Mann lachend. „Wir haben das sehr gern gemacht und helfen beim nächsten Mal wieder gerne mit!“

Bei soviel positiver Resonanz ist klar: die Hühner waren ganz bestimmt nicht zum letzten Mal im Park des St.-Elisabeth-Stifts zu Gast.