Herzlichen Glückwunsch!

Herzlichen Glückwunsch!

 

Nach dreijähriger berufsbegleitender Ausbildung zur Pflegedienstleiterin hat Jessica Kotissek, Pflegefachkraft im St.-Elisabeth-Stift, nun ihr Abschlusszertifikat erhalten. Zur feierlichen Übergabe in den Räumen des Caritas- Bildungswerks Ahaus waren neben den Absolventen auch die Einrichtungs- und Pflegedienstleiter der begleitenden Altenhilfe-Einrichtungen eingeladen. Jeder Kursteilnehmer stellte an einem Stand sein Abschlussprojekt vor, so dass die Gäste viele interessante Informationen und Anregungen erhielten. Frau Kotissek widmete ihre Abschlussarbeit dem Thema: Implementierung des Expertenstandards „Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz“.

Einrichtungsleiterin Anja Magorsch und Pflegedienstleiter Marcel Schulze gratulierten Frau Kotissek herzlich zu ihrer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung.

 

Bewegung zur Musik aus der Jugendzeit

Bewegung zur Musik aus der Jugendzeit

Singen, schunkeln und Tanzen – und das zu der Musik aus der Jugendzeit! Die Einladung zum Tanztee im Café Rosenrot sprach am vergangenen Samstag viele Menschen an. Ab 16.00 Uhr spielte ein Entertainer im Café Rosenrot zum Tanz auf. Zahlreiche Bewohner des Hauses waren erschienen. Aber auch Angehörige, Nachbarn sowie Patienten und Mitarbeiter aus dem benachbarten Krankenhaus kamen in das Café, um Musik und Bewegung zu genießen. Bei reichlich Sekt und Knabbereien entstand schnell eine lebendige Atmosphäre, die an Tanzveranstaltungen aus früheren Zeiten erinnerte. Dies wurde an den fröhlichen Gesichtern des Publikums deutlich. Alle wurden von der Musik in Bewegung gebracht, ob beim Tanzen, Schunkeln oder kräftigem Mitsingen.

Besonders begehrt an diesem Nachmittag waren die tanzwilligen Herren. Aber auch Damen fanden sich schnell mit Freude zu Tanzpaaren zusammen.

So verging der Nachmittag in bester Stimmung für die meisten viel zu schnell. „Das müssen Sie auf jeden Fall wiederholen“, fasst zum Schluss ein Angehöriger zusammen und spricht dabei den anderen Besuchern aus der Seele.

CAH-Cup: gemeinsam sporteln, lachen und grillen

CAH-Cup: gemeinsam sporteln, lachen und grillen

Am Freitagnachmittag wurde es bunt im Schlosspark: Rote, weiße, schwarze und pinke Gestalten schnitten Grimasse, sangen, lachten und tanzten in Gruppen, allein oder alle gemeinsam. Was stand dahinter? Der erste CAH-Cup, also der Cup der Christophorus-Altenhilfe. Die mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Senioreneinrichtungen St.-Elisabeth-, St.-Katharinen und St.-Laurentius-Stift sowie des Pflegedienstes VICA nahmen an einem bunten Wettkampf teil, bei dem Spaß und das gegenseitige Kennenlernen im Vordergrund standen.

Nach stärkendem Kaffee und Kuchen maßen sich die Gruppen zunächst beim Stopptanz sowie einem Quiz, bei dem das Publikum pantomimisch einen Begriff darstellte und die Gruppe ihn zu erraten versuchte. Danach probierte jede Einrichtung, die längste Kleiderkette zu bilden und beim Staffellauf mit Luftballons die Nase vorn zu haben. Den Abschluss bildeten Sackhüpfen und Lachyoga für alle.

Die Gruppen hatten sich originell benannt, da trafen die „Krassen Sieger der Herzen auf „ES – Die kleinsten sind die größten“, und „Von Haus zu Haus – Die VICA ist allen voraus“. Mit dem Slogan „Kämpfen und Siegen – LS wird den Pokal kriegen“ hatte das LS viel Weitsicht bewiesen – es gewann am Ende tatsächlich den prächtigen Wanderpokal und bewahrt ihn bis zum nächsten CAH-Cup auf. Nach so viel Bewegung klang die Veranstaltung bei Bilderbuchwetter gemütlich mit einem gemeinsamen Grillen aus.

Das St.-Elisabeth-Stift gratuliert Louisa Mersmann zur bestandenen Prüfung

Das St.-Elisabeth-Stift gratuliert Louisa Mersmann zur bestandenen Prüfung

Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung zur Fachkraft für Altenpflege erhielt Louisa Mersmann am Freitag , den 23. August 2019, im Rahmen einer Feierstunde ihr Abschlusszeugnis. Nach einem gemeinsamen Gottesdienst mit allen Absolventen sowie Vertretern der ausbildenden Altenhilfe-Einrichtungen eröffnete Schulleiterin Julia Hayck mit einer Rede die Feierstunde. Nach der Zeugnisübergabe gratuliert Praxisanleiterin Christina Averkamp gemeinsam mit Pflegedienstleiter Marcel Schulze Frau Mersmann zu ihrem hervorragend bestandenen Examen. Das St.-Elisabeth-Stift freut sich, Louisa Mersmann ab dem 1. September 2019 nun als Fachkraft im Hause begrüßen zu können.

“Huhn on Tour”- Gefiederte Gäste im St.-Elisabeth-Stift

“Huhn on Tour”- Gefiederte Gäste im St.-Elisabeth-Stift

Vier Wochen lang gab es im Park des St.-Elisabeth-Stiftes ganz besondere Gäste: in einem großen Freiluftgehege, mit viel Platz zum Scharren, Picken und Eierlegen, lebten vorübergehend vier Hühner.

Dieses biografisch orientierte Projekt gehört zu den tiergestützten Therapieangeboten im St.-Elisabeth-Stift. Das Versorgen von Hühnern im eigenen Garten ist den meisten Bewohnern des Hauses wohl vertraut. Hühner wurden früher von vielen Familien für den Eigenbedarf gehalten: so gab es täglich frische Eier und für Sonntags oder zu Festen auch mal eine deftige Hühnersuppe. Es war bewegend, wie die vielen Menschen am Rande des Geheges darüber ins Gespräch kamen. „Und im Herbst kommen die dann in den Topf“, war ein häufig geäußerter Satz angesichts des munter pickenden Federviehs. Immer wieder nahmen Menschen auf der eigens am Gehege aufgestellten Bank Platz, um die Hühner zu beobachten. Gern nahmen Bewohner die Hühner auch auf den Schoß und erfreuten sich an dem weichen Gefieder der Tiere.

„Das Hühnergehege ist ein Magnet für alle“, drückte es eine Angehörige treffend aus. Nicht nur für Bewohner, auch für Angehörige und Nachbarn waren die vier Hühner ein beliebtes Ziel. Ebenso hatten Patienten und Mitarbeiter der benachbarten Krankenhäuser viel Freude an den Tieren.

Im Verlauf der vier Wochen konnte man gut den unterschiedlichen Charakter der Hühner erkennen. Dieser drückte sich auch in der Namenswahl für die Tiere aus, an der sich Bewohner und Angehörige kreativ beteiligten. „Lisbeth, die Chefin“, „die wilde Hilde“, „die flotte Lotte“ und „die liebe Lisa“: die gewählten Namen drückten treffend die Eigenschaften der vier Hühner aus. Erstes Huhn am Futternapf war immer Lisbeth, die Chefin. Und es wurde angesichts der täglich gelegten drei Eier vermutet, dass Lisbeth wohl aufgrund ihrer Stellung keine Zeit zum Eierlegen hatte. „Die braucht ihre Energie zum Regieren“, fasste es eine Bewohnerin treffend ins Wort. Und die „wilde Hilde“ hat ihre ganz eigene Geschichte: mit Energie gelang es ihr mehrfach, aus dem Gehege zu entkommen. Einmal führte ihr Weg sogar bis zum Buckenkamp, wo sie von aufmerksamen Nachbarn dann wieder eingefangen und zurückgebracht wurde (vgl. WN vom 24. Juli 2019).

Vier Wochen lang drehte sich im St.-Elisabeth-Stift vieles um die Hühner. Sie machten viel Freude, aber natürlich auch Arbeit. Die Leitung des Projektes trug in diesen Wochen Sandra Lefert, Betreuungsassistentin und verantwortliche Mitarbeiterin für die tiergestützte Therapie im St.-Elisabeth-Stift. Das Projekt wäre in dieser Form aber nicht möglich gewesen, wenn nicht Ehepaar Hahn aus der Nachbarschaft zuverlässig jeden Abend gegen 22.00 Uhr die Hühner in den Stall gebracht hätte. So waren die Tiere über Nacht gut geschützt. „Familie Hahn bringt die Hühner ins Bett“, dieses Wortspiel sorgte in den vergangenen Wochen immer wieder für Erheiterung.

„Wir werden die Hühner wirklich vermissen“, sagte Heliane Hahn, als die Tiere am vergangenen Montag durch das Unternehmen „Huhn on Tour“ wieder abgeholt wurden. „Ja, wir waren vier Wochen lang Familie Hahn on Tour“, ergänzt ihr Mann lachend. „Wir haben das sehr gern gemacht und helfen beim nächsten Mal wieder gerne mit!“

Bei soviel positiver Resonanz ist klar: die Hühner waren ganz bestimmt nicht zum letzten Mal im Park des St.-Elisabeth-Stifts zu Gast.

Beauftragung zum Begräbnisdienst im St.-Elisabeth-Stift

Beauftragung zum Begräbnisdienst im St.-Elisabeth-Stift

Die Beerdigung Verstorbener und die Sorge um die Hinterbliebenen gehört zu den wichtigen Aufgaben jeder Pfarrgemeinde. Seit einigen Jahren geht das Bistum Münster einen neuen Weg, um die hauptamtlichen Mitarbeiter der Pfarrgemeinden bei dieser verantwortungsvollen Aufgabe zu unterstützen. Für ausgewählte Mitglieder der Gemeinde wird eine umfangreiche Schulung angeboten, die sie zu ehrenamtlichen Begräbnisleitern ausbildet. Pfarrdechant Norbert Caßens konnte drei Gemeindemitglieder für diese Aufgabe gewinnen. Zusätzlich sprach er Elisabeth König, Mitarbeiterin im Sozialen Dienst des St.-Elisabeth-Stifts, an, ob sie sich als Begräbnisleiterin qualifizieren lassen wolle, um dann die Beerdigungen für die Bewohner des Hauses anbieten zu können. Frau König ist neben ihrer Aufgabe als Musiktherapeutin seit dem Frühjahr 2016 gemeinsam mit der Betreuungsassistentin Anke Büchler im St.-Elisabeth-Stift als seelsorgliche Begleiterin tätig. Zu den Aufgaben in diesem Bereich gehört auch die Begleitung der Bewohner am Ende ihres Lebens. „Im Laufe der Zeit entsteht hier eine enge Verbindung mit den Bewohnern, aber zum Teil auch mit den Angehörigen. Daher empfinde ich es als eine Bereicherung, dass ich nun auch das Angebot machen kann, den Begräbnisdienst zu übernehmen“, freut sich Elisabeth König über den neuen Aufgabenbereich.

Am 7. Juli 2019 erhielt Frau König im Rahmen eines Gemeindegottesdienstes von Pfarrdechant Norbert Caßens die vom Bischof unterschriebene Beauftragungsurkunde für ihren Dienst. Herr Caßens spendete ihr und zwei weiteren ehrenamtlichen Begräbnisleitern den Segen für ihre neue Aufgabe.

Begegnung von Mensch und Tier: Ausflug auf den Hof Lefert

Begegnung von Mensch und Tier: Ausflug auf den Hof Lefert

Am frühen Nachmittag des 1. Juli machten sich Bewohner und Mitarbeiter des St.-Elisabeth-Stiftes auf den Weg zum Hof Lefert bei Havixbeck. Sandra Lefert, die im Haus tiergestützte Therapie mit ihren Hunden anbietet, hatte zu diesem Besuch eingeladen.

Schon beim Aussteigen aus den Autos wurden die Gäste mit freudigem Gebell von Joy, einem im Elisabethstift eingesetzten Therapiehund, begrüßt. Weiter ging es zu zwei Pferden, die von den Bewohnern liebevoll mit Möhren gefüttert wurden. Nachdem alle Gäste die große Meerschweinchen – Anlage bewundert hatten, wurde eine Box im Stall aufgesucht, in der eine Katze mit ihren sechs Wochen alten Jungen ihr Zuhause hat. Gern nahmen die Bewohner die niedlichen Katzenbabys auf den Arm. Aber nicht nur Katzen, sondern auch junge Kaninchen konnten bewundert und gestreichelt werden.

Sandra Lefert hatte den Kaffeetisch für die Gäste auf der Alpaca-Weide gedeckt. Während Getränke, Obst und Plätzchen verzehrt wurden, beäugten die drei Alpacas die Besucher neugierig zunächst aus der Ferne. Nach und nach verloren die Tiere ihre Scheu und kamen immer näher. Als dann die Bewohner von Frau Lefert Futterschüsseln für die Tiere bekamen, ließen diese sich schließlich nah herbeilocken und aus der Hand füttern.

Alle Gäste hatten viel Freude an diesem anregenden Nachmittag. Nach zwei Stunden schließlich machten sich die Ausflügler, angefüllt mit vielen Erlebnissen und müde von der frischen Landluft, auf den Rückweg in das St.-Elisabeth-Stift.

Schwungvolles Schützenfest im St.-Elisabeth-Stift

Schwungvolles Schützenfest im St.-Elisabeth-Stift

Als das St.-Elisabeth-Stift am Samstag sein Schützenfest feierte, strahlte passend die Sonne vom Himmel. Der Nachmittag begann mit einem zünftigen Einzug von Vertretern der Antoni-Bruderschaft Nottuln gemeinsam mit vielen Bewohnern, die sich offensichtlich auf den Nachmittag freuten. Mit Würde trug Leander Büchler den von Familie Büchler kreativ gestalteten Vogel an der Spitze des Zuges. Für den passenden Takt beim Einzug sorgten die Musiker der Blasmusik-Vereinigung Nottuln unter dem Dirigat von Ralf Henke.

Einrichtungsleiterin Anja Magorsch begrüßte herzlich alle erschienenen Gäste, vor allem die Abordnung der Antoni-Bruderschaft mit dem diesjährigen König Wolfgang Beckersjürgen, der begleitet wurde von seiner Königin Cornelia Hohberg. Gleichzeitig dankte sie auch den zahlreichen Mitarbeitern, die in langer Vorbereitung zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Dieser Dank galt auch den ehrenamtlichen Helfern, die immer wieder die Veranstaltungen im St.-Elisabeth-Stift tatkräftig unterstützen.

Anschließend eröffnete Hauptmann Josef Neuhaus das Königsschießen. Hierzu waren bei diesem Fest Frauen und Männer eingeladen. Der Vogel erwies sich als ausgesprochen langlebig: mit dem 135. Schuss schließlich gelang es Robert Schürkötter, den Vogel unter Jubel der Anwesenden von der Stange zu holen. Herr Schürkötter wählte Hedwig Denter, die selbst auch bis zum Schluss aktiv mitgeschossen hatte, zu seiner Königin. Beide erhielten unter Applaus ihre Orden und Frau Denter wurde zusätzlich mit einem Krönchen geschmückt. Statt eines Schützenumzuges gab es dann eine Fahrt des Königspaares mitsamt Hofstaat in Oldtimern durch Nottuln. So verging der Nachmittag wie im Fluge und alle Bewohner, Angehörige, Mitarbeiter und Gäste waren rundum zufrieden. „Das Schönste aber war das Schießen auf den Vogel“, strahlte Bewohnerin Hermine Rücker abschließend.

Senioren schnuppern Zirkusluft

Senioren schnuppern Zirkusluft

Einen vergnüglichen Vormittag erlebten Bewohnerinnen und Bewohner des St.-Elisabeth-Stifts am 24. Mai 2019 auf der Gemeindewiese am Gymnasium. Die Astrid-Lindgren-Grundschule hatte herzlich zu einem Besuch der Generalprobe ihres Zirkusprojektes eingeladen. Eine ganze Woche lang hatten die Kinder mit den Zirkuspädagogen des Zirkus Casselly trainiert und ein beachtliches Programm auf die Beine gestellt. Neben lustigen Clowns gab es Auftritte von Zauberern und Magiern, Akrobaten in der Luft und am Boden sowie geschickten Jonglierkünstlern. Das Publikum war beeindruckt vom Mut und vom Geschick der Kinder. „Ich war so viele Jahre nicht mehr in einem Zirkus“, strahlte Robert Schürkötter. „Das macht viel Freude!“. Da konnten die anderen Teilnehmer des Ausflugs nur begeistert zustimmen. Ein mitgebrachtes Picknick aus Obst und Salzgebäck sorgte für das leibliche Wohl, so dass es an diesem Vormittag an nichts fehlte. Ein wirklich schöner Ausflug!

Begeisterung durch Begegnung

Begeisterung durch Begegnung

Es sind die Begegnungen von Mensch zu Mensch, die das Leben reich machen. Eine liebevolle Berührung, das Halten der Hand, ein Lächeln, ein Blick in die Augen: jeder Mensch ist auf diese Zuwendung auf den verschiedenen Ebenen der zwischenmenschlichen Begegnung angewiesen.

Das Leben der Bewohner des St.-Elisabeth-Stifts ist aufgrund von Erkrankungen oft von Abschied geprägt: das eigene Zuhause musste aufgegeben werden, geliebte Menschen sterben, gesundheitliche Einschränkungen machen sich bemerkbar. So sind diese Menschen in besonderer Weise angewiesen auf Zuwendung und menschliche Begegnung. Dies ist den Mitarbeitern der verschiedenen Berufsgruppen im Haus sehr wichtig.

Eine Begegnung mit ganz besonderen Menschen wurde den Bewohnern des St.-Elisabeth-Stifts vor einigen Wochen geschenkt. Die beiden Clowns „Rosinchen“ und „Valentina Nappoletta“ besuchten die Wohnbereiche. Ihre bunte Verkleidung, Späße, Musik und Tanz schlugen alle Anwesenden schnell in den Bann. Mit einfühlsamer Zuwendung nahmen die Clowns Kontakt zu den einzelnen Bewohnern auf. Ein bewegender, lebendiger und begeisternder Nachmittag – deutlich erkennbar auf den Gesichtern der Menschen.