Bunte Zirkuswelt zu Gast im St.-Elisabeth-Stift

Bunte Zirkuswelt zu Gast im St.-Elisabeth-Stift

Vorhang auf für Circus Carissima – unter diesem Motto feierte das St.-Elisabeth-Stift am vergangenen Freitag ein wunderschönes Sommerfest mit Bewohnern, Angehörigen, Mitarbeitern, Freunden und Nachbarn. Bei strahlendem Sonnenschein lockten verschiedene Stände im Park des Hauses. Die Gäste konnten ihre Geschicklichkeit beim Ziel- und Büchsenwerfen testen sowie gutes Augenmaß beim Schätzen von Kugeln in einem Glaszylinder beweisen. Gern schmückten sich viele Besucher mit eigens hergestellten Zirkusbroschen. Aber zunächst gab es zur Einstimmung eine Vorführung des sympathischen Artistenpaares Frank-Lorenz. Vor einem eigens aufgebauten kleinen Zelt schlüpften die Künstler in verschiedene Rollen. Ob Clown, Messerwerfer, Artist, Jongleur oder Hundedressur: in jeder Rolle machten die beiden eine gute Figur und ernteten stürmischen Applaus für ihr Können. Der Duft von frisch gebranntem Popcorn, das im Publikum verteilt wurde, rundete die Atmosphäre ab.
Beim anschließenden Schlendern durch den geschmückten Park konnten die Gäste direkten Kontakt zu beiden Artisten aufnehmen. Giovanni Frank zauberte, als Clown verkleidet, bunte Ballonfiguren und ließ sich gern mit den Besuchern fotografieren. Jannika Frank-Lorenz führte kleine Kunststücke auf und erzählte von ihrem gemeinsamen Leben als Artistenfamilie. Ein „Leierkastenmann“ vom Drehorgel-Orchester Dortmund zog mit seiner Drehorgel durch den Park und schuf auch akustisch eine passende Atmosphäre.
Leckere, frisch zubereitete Waffeln sowie ein üppiges Grillbuffet rundeten das gelungene Sommerfest ab, das mit seiner guten Stimmung bei Gästen und Mitarbeitern noch lange nachklang.

Vergnüglicher Ausflug in das Café am Stiftsplatz

Vergnüglicher Ausflug in das Café am Stiftsplatz

Bei strahlendem Sonnenschein machten sich am vergangenen Freitag 5 Bewohnerinnen des St.-Elisabeth.-Stifts gemeinsam mit 5 Mitarbeiterinnen auf den Weg, um gemeinsam im Dorf einen schönen Nachmittag zu verbringen. Zunächst einmal wurde das Café am Stiftsplatz angesteuert. Bei gekühlten Getränken sowie Kaffee und Kuchen saßen die Ausflügler im Schatten der alten Linden am Kirchplatz und konnten dabei das rege Kommen und Gehen rund um die Kirche beobachten. Erinnerungen an Cafébesuche, aber auch an alte Geschäfte im Nottulner Ortskern wurden lebhaft ausgetauscht.
Gut gestärkt ging es anschließend in die Kirche, die den meisten Teilnehmern des Ausflugs von vielen Gottesdiensten gut bekannt ist. Hier wurden Hochzeiten gefeiert, Kinder getauft, aber auch Begräbnisgottesdienste besucht. Eine Bewohnerin freute sich, im ausliegenden Andachtsbuch der Gemeinde die Gedenkseite für ihren vor 2 Jahren verstorbenen Mann sehen zu können. Einigen Teilnehmern war es ein Bedürfnis, im Anschluss noch ein Opferlicht anzuzünden. Dann ging es durch Nebenstraßen des Ortskerns langsam wieder zurück in das St.-Elisabeth-Stift. Alle waren sich einig: es war ein wunderschöner Nachmittag, geprägt von viel Sonnenschein und schönen Erinnerungen.

Projekt “Leben mit Einschränkungen” – Begegnung zwischen Jung und Alt

Projekt “Leben mit Einschränkungen” – Begegnung zwischen Jung und Alt


Als junger Mensch beschäftigt man sich nur selten mit der Frage, wie es ist, in den Verrichtungen des täglichen Lebens auf andere Menschen angewiesen zu sein. Und doch kann Jeder mit einer solchen Situation konfrontiert werden – sei es als selbst Betroffener oder auch als Angehöriger.
Daher gibt es schon seit vielen Jahren ein erfolgreiches Projekt der Liebfrauenschule mit dem St.-Elisabeth-Stift. Schüler der 8. Klassen besuchten auch in diesen Tagen wieder die Einrichtung, um vor Ort Informationen, Eindrücke und eigene Erfahrungen zu sammeln und in das Gespräch mit Bewohnern und Mitarbeitern des Hauses zu kommen. Anhand eines Filmes wurden zunächst die Veränderungen thematisiert, die durch eine Demenzerkrankung bei den Betroffenen und auch den Angehörigen eintreten. Anschließend konnte jeder Schüler anhand von Selbsterfahrungsübungen am eigenen Leib erfahren, wie es ist, bei der Nahrungsaufnahme und auch bei der Fortbewegung auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen zu sein. Besonders bewegend war für die Jugendlichen das Gespräch mit einigen Bewohnern, das sich an die Führung durch die Einrichtung anschloss. Aber auch die Bewohner, die ihr Zimmer für einen Besuch der Schüler geöffnet hatten, freuten sich an dieser Begegnung zwischen Jung und Alt.

“Blaue Jungs von der Waterkant” sorgen für gute Stimmung im Café Rosenrot

“Blaue Jungs von der Waterkant” sorgen für gute Stimmung im Café Rosenrot

Der Andrang war schon lange vor Beginn des Konzertes groß: Bewohner, Nachbarn und Freunde des St.-Elisabeth-Stiftes freuten sich offensichtlich, dass am vergangenen Sonntag zum wiederholten Male der Shanty-Chor aus Gemen zu einem Konzert im Hause weilte. Mit dem schmissigen Lied „Blaue Jungs von der Waterkant“ sangen sich die rund 20 Sänger zur Begleitung von Gitarre und Akkordeon direkt zu Beginn in die Herzen des Publikums. Kurzweilig wurde durch das Programm geführt, das mit seinen bekannten Seemannsliedern immer wieder zum Mitsingen, Klatschen und Schunkeln verführte. Bei so viel Bewegung und angesichts des sehr warmen Wetters waren die Mitglieder des Chores und auch die Zuschauer zwischendurch dankbar für eine kleine Pause, in der alle mit gekühlten Getränken versorgt wurden. Danach ging es mit frischem Elan weiter, bis sich die Sänger schließlich nach der zweiten Zugabe mit dem Lied „Und nun geht es mit Volldampf nach Hause…..“ unter großem Applaus verabschiedeten.

Musikalischer Leckerbissen mit Charlotte Jonen

Musikalischer Leckerbissen mit Charlotte Jonen

Am vergangenen Mittwoch gab es für Freunde der klassischen Musik einen besonderen „musikalischen Leckerbissen“ im Café Rosenrot: Charlotte Jonen, Violinistin aus Nottuln, stellte gemeinsam mit ihrem Klavierbegleiter Desar Sulejmani ihr neues Konzertprogramm vor. Dieses umfasste bekannte Werke von P.I.Tschaikowsky, J.S. Bach, W.A. Mozart und V. Monti.

Im St.-Elisabeth-Stift sind die Bewohner häufig zu Konzerten eingeladen. Dabei wird versucht, möglichst dem musikalischen Geschmack aller Teilnehmer gerecht zu werden. Dieser ist jeweils eng verbunden mit der Biografie des einzelnen Menschen. So sind die Einen mehr der Volksmusik verbunden, andere Menschen lieben eher Schlager oder die Operette. Am Mittwoch nun konnten zahlreiche Bewohner die ihnen vertraute klassische Musik genießen. Die konzentrierte Stille während des Konzertes machte deutlich, wie sehr dem Publikum diese Musik gefiel.

Seit mehreren Jahren schon bietet Charlotte Jonen ihre Konzerte im St.-Elisabeth-Stift an. Mittlerweile hat sie einen guten Ruf weit über die Grenzen unseres Landes hinaus. Die Konzerte im Haus sind für sie immer ein erstes öffentliches Vorstellen ihres Programms, das sie dann später auf den großen Bühnen präsentiert. Bewohner und Mitarbeiter des St.-Elisabeth-Stiftes freuen sich, dass sie auf diese Weise in den Genuss von klassischer Musik auf höchstem Niveau kommen.

 

Strahlende Gesichter und viel Applaus für Clown Konrad und sein „Rosinchen“

Strahlende Gesichter und viel Applaus für Clown Konrad und sein „Rosinchen“

Da konnte kaum einer widerstehen: mit ihren lustigen Verkleidungen, Anekdoten und Kunststücken zauberten Clown Konrad und sein Rosinchen an zwei Nachmittagen im April ein Lächeln auf viele Gesichter. Ob in den Speiseräumen, den Sitzecken im Flurbereich oder auch auf dem Bewohnerzimmer, überall löste der ungewöhnliche Besuch viel Begeisterung aus.

„Ach, mein Kleiner, bleib du mal etwas bei mir!“, glücklich drückt Lydia t. L. den kuscheligen Hund an sich, den der Clown als Handpuppe mitgebracht hatte. Spätestens mit diesem Tier, das er mit Bewegungen und Stimme zum Leben erweckte, eroberte Clown Konrad auch die eher skeptischen Bewohner im Sturm. So mancher wollte das putzige Tier gar nicht mehr hergeben.

Besonderes Glück hatte Geburtstagskind Brunhilde B. nach einem zünftigen Ständchen überreichten ihr die Clowns einen bunt bemalten Ballon sowie ein kleines Geschenk.

Gern sang das ganze Publikum mit, als Rosinchen auf dem Akkordeon zum Schluss einige bekannte Lieder anstimmte.

Der Besuch der beiden Klinik-Clowns aus Münster konnte übrigens mithilfe von Spenden finanziert werden; allen Spendern an dieser Stelle ein herzliches „Dankeschön“!

 

” Da wollte so mancher sein Tanzbein schwingen…”

” Da wollte so mancher sein Tanzbein schwingen…”

„So haben wir früher gefeiert. Ich erinnere mich an so vieles….“, strahlt eine Bewohnerin des St.-Elisabeth-Stifts während des Konzertes am vergangenen Sonntagnachmittag im Café des Hauses. Mit seiner Auswahl an alten Schlagern und Volksliedern hatte der Musiker, der seinen Gesang am Keyboard begleitete, offensichtlich genau den Geschmack des Publikums getroffen. Schöne Erinnerungen an Tanztees und Feiern in jungen Jahren wurden lebendig. „Das ist wie früher! Was waren das für schöne Zeiten, ich habe so gerne getanzt“, freut sich Maria Janning mit leuchtenden Augen. Etwas später wagt sie dann spontan mit einer Mitarbeiterin ein flottes Tänzchen zur Musik. So wurde jeder auf seine Weise von der Musik aktiviert. Immer wieder wurde im Publikum geschunkelt und so mancher sang die vertrauten Melodien der jungen Jahre mit. „Dies war auch genau das Ziel unseres heutigen Konzertes“, erläutert Elisabeth König, Musiktherapeutin im St.-Elisabeth-Stift. „Die vertraute Musik aus den früheren Jahren des Lebens weckt Erinnerungen und auch Gefühle, die mit diesen Erinnerungen verbunden sind. So läßt sie die Menschen lebendig und glücklich werden.“ Noch am nächsten Tag erzählen viele Bewohner, wieviel Freude ihnen dieses Konzert gemacht hat.

 

Peter Heinrich servierte einen musikalischen Cocktail im Café Rosenrot

Peter Heinrich servierte einen musikalischen Cocktail im Café Rosenrot

 

 

„Ein musikalischer Cocktail“ – unter diesem Motto lud das St.-Elisabeth-Stift am vergangenen Sonntag in das Café Rosenrot ein. Der Cocktail wurde serviert von Peter Heinrich, der dem Publikum im Haus nicht nur von Klavierkonzerten aus den vergangenen Jahren, sondern auch in seiner Rolle als ehemaliger Leiter des Männergesangvereins Nottuln gut bekannt ist.

Herr Heinrich spannte einen musikalischen Bogen über mehrere Jahrhunderte und verschiedene Stilrichtungen. Bei vielen Stücken hörte man im Publikum immer wieder ein leises Mitsummen der Melodien, die offenbar Erinnerungen an vergangene Zeiten weckten. In seiner Moderation bezog der Musiker die Zuhörer häufig mit ein. Er erzählte interessante Anekdoten zu den Musikstücken und stellte Fragen zu Titeln oder Interpreten. Dabei stellte so mancher Bewohner sein musikalisches Fachwissen unter Beweis.

Mit dem Lied „Auf Wiederseh’n“ verabschiedete sich Herr Heinrich von seinem Publikum, das ihm mit viel Applaus für den vergnüglichen Konzertnachmittag dankte.