Strahlende Gesichter und viel Applaus für Clown Konrad und sein „Rosinchen“

Strahlende Gesichter und viel Applaus für Clown Konrad und sein „Rosinchen“

Da konnte kaum einer widerstehen: mit ihren lustigen Verkleidungen, Anekdoten und Kunststücken zauberten Clown Konrad und sein Rosinchen an zwei Nachmittagen im April ein Lächeln auf viele Gesichter. Ob in den Speiseräumen, den Sitzecken im Flurbereich oder auch auf dem Bewohnerzimmer, überall löste der ungewöhnliche Besuch viel Begeisterung aus.

„Ach, mein Kleiner, bleib du mal etwas bei mir!“, glücklich drückt Lydia t. L. den kuscheligen Hund an sich, den der Clown als Handpuppe mitgebracht hatte. Spätestens mit diesem Tier, das er mit Bewegungen und Stimme zum Leben erweckte, eroberte Clown Konrad auch die eher skeptischen Bewohner im Sturm. So mancher wollte das putzige Tier gar nicht mehr hergeben.

Besonderes Glück hatte Geburtstagskind Brunhilde B. nach einem zünftigen Ständchen überreichten ihr die Clowns einen bunt bemalten Ballon sowie ein kleines Geschenk.

Gern sang das ganze Publikum mit, als Rosinchen auf dem Akkordeon zum Schluss einige bekannte Lieder anstimmte.

Der Besuch der beiden Klinik-Clowns aus Münster konnte übrigens mithilfe von Spenden finanziert werden; allen Spendern an dieser Stelle ein herzliches „Dankeschön“!

 

” Da wollte so mancher sein Tanzbein schwingen…”

” Da wollte so mancher sein Tanzbein schwingen…”

„So haben wir früher gefeiert. Ich erinnere mich an so vieles….“, strahlt eine Bewohnerin des St.-Elisabeth-Stifts während des Konzertes am vergangenen Sonntagnachmittag im Café des Hauses. Mit seiner Auswahl an alten Schlagern und Volksliedern hatte der Musiker, der seinen Gesang am Keyboard begleitete, offensichtlich genau den Geschmack des Publikums getroffen. Schöne Erinnerungen an Tanztees und Feiern in jungen Jahren wurden lebendig. „Das ist wie früher! Was waren das für schöne Zeiten, ich habe so gerne getanzt“, freut sich Maria Janning mit leuchtenden Augen. Etwas später wagt sie dann spontan mit einer Mitarbeiterin ein flottes Tänzchen zur Musik. So wurde jeder auf seine Weise von der Musik aktiviert. Immer wieder wurde im Publikum geschunkelt und so mancher sang die vertrauten Melodien der jungen Jahre mit. „Dies war auch genau das Ziel unseres heutigen Konzertes“, erläutert Elisabeth König, Musiktherapeutin im St.-Elisabeth-Stift. „Die vertraute Musik aus den früheren Jahren des Lebens weckt Erinnerungen und auch Gefühle, die mit diesen Erinnerungen verbunden sind. So läßt sie die Menschen lebendig und glücklich werden.“ Noch am nächsten Tag erzählen viele Bewohner, wieviel Freude ihnen dieses Konzert gemacht hat.

 

Die neue Einrichtungsleiterin, Sandra Thoms, stellt sich vor

Die neue Einrichtungsleiterin, Sandra Thoms, stellt sich vor

Sehr geehrte Bewohner, Angehörige und Freunde des St.-Elisabeth-Stiftes,

seit April 2018 bin ich als Einrichtungsleiterin im ES in Nottuln tätig. Auf die neue Aufgabe habe ich mich vorab sehr gefreut. Um Ihnen einen Eindruck zu vermitteln, möchte ich mich gerne vorstellen.

1974 erblickte ich in Coesfeld das Licht der Welt und wuchs in Osterwick (Gemeinde Rosendahl) auf. Dort erlebte ich mit meinem jüngeren Bruder eine schöne Kindheit, die geprägt war von Fürsorge, liebevollem Umgang miteinander und christlichen Werten.

Seit 2 Jahren lebe ich, zusammen mit meinem Partner, in Haltern am See. Dort, “am Tor zum Münsterland”, genießen wir beim Radfahren die schöne Natur und die Seen. Ebenso schätzen wir das kulturelle Angebot in Haltern und Umgebung. Entspannung und Ausgleich finde ich zudem in der Familie und mit Freunden.

Meine Entscheidung, mit und für Menschen zu arbeiten, habe ich bereits frühzeitig getroffen. Erfahrungen mit alten und/oder kranken Menschen begleiten mich seit meiner Jugend. Meine Ausbildung zur Krankenschwester habe ich im damaligen St.-Vincenz-Hospital in Coesfeld absolviert, wo übrigens auch mein Bruder ins Berufsleben gestartet ist. Insgesamt arbeitete ich im St.-Vincenz-Hospital über fünf Jahre als Fachkraft.

Die Erinnerungen an diese Zeit sind mir immer noch präsent und ich habe das Unternehmen schon damals als sehr innovativ und menschlich erlebt. Nach wie vor sind Innovationen und lösungsorientiertes Arbeiten, sowie die Entwicklung von Menschen hier selbstverständlich.

Seit insgesamt 13 Jahren bin ich als Leitungskraft tätig. Im ambulanten und stationären Sektor arbeitete ich als PDL und über 3 Jahre habe ich als Einrichtungsleitung ein Seniorenstift im Ruhrgebiet geführt. Dazu coache ich nebenberuflich u.a. Führungskräfte und bin als Dozentin für Pflegethemen und als Organisationsberaterin unterwegs. Weitere praktische Erfahrungen habe ich in der Behindertenhilfe und im Projektmanagement gesammelt.

Sie sehen: Ich bleibe immer am Ball und bilde mich stetig fort!

 

Ich sehe die Netzwerkarbeit als einen wichtigen Baustein meiner Arbeit an (Angehörige, Ehrenamt, Pfarrgemeinde, fachliche Arbeitskreise, Quartiersgedanke).

Mein Ziel ist es, dass die BewohnerInnen stets mit hoher Fachlichkeit und Empathie gepflegt und betreut werden, sowie in einer angenehmen Atmosphäre wohnen und leben können. Die MitarbeiterInnen möchte ich in Ihrer persönlichen Entwicklung begleiten und ihre Kompetenzen stärken, sowie mit ihnen gemeinsam an neuen Projekten und Konzepten arbeiten. Immer auf Grundlage eines stabilen wirtschaftlichen Fundamentes.

 

Was können Sie noch von mir erwarten?

Ich pflege einen transparenten, gradlinigen und lösungsorientierten Führungsstil. Meine Tür steht für jeden von Ihnen offen. Kommen Sie mit Ihren Ideen und Anregungen, sowie Lob und Kritik zu mir! Ich lege Wert auf ein konstruktives, wertschätzendes Miteinander. Eine empathische Grundhaltung gegenüber meinen Mitmenschen ist für mich selbstverständlich.

Ich freue mich auf das ES, auf Nottuln und die Menschen, die mir begegnen und mich begleiten werden!

Steno der Vorlieben:

Urlaub: Südtirol, Mittelmeer, Deutschland

Musik: vielseitig interessiert (von Swing über Schlager bis Charts, neuerdings auch Merengue)

Lieblingsblume: Sonnenblume

Lieblingsfarbe: Rot

plattdeutsch: verstehen ja, sprechen minimal

 

Herzliche Grüße

Ihre Sandra Thoms

 

Peter Heinrich servierte einen musikalischen Cocktail im Café Rosenrot

Peter Heinrich servierte einen musikalischen Cocktail im Café Rosenrot

 

 

„Ein musikalischer Cocktail“ – unter diesem Motto lud das St.-Elisabeth-Stift am vergangenen Sonntag in das Café Rosenrot ein. Der Cocktail wurde serviert von Peter Heinrich, der dem Publikum im Haus nicht nur von Klavierkonzerten aus den vergangenen Jahren, sondern auch in seiner Rolle als ehemaliger Leiter des Männergesangvereins Nottuln gut bekannt ist.

Herr Heinrich spannte einen musikalischen Bogen über mehrere Jahrhunderte und verschiedene Stilrichtungen. Bei vielen Stücken hörte man im Publikum immer wieder ein leises Mitsummen der Melodien, die offenbar Erinnerungen an vergangene Zeiten weckten. In seiner Moderation bezog der Musiker die Zuhörer häufig mit ein. Er erzählte interessante Anekdoten zu den Musikstücken und stellte Fragen zu Titeln oder Interpreten. Dabei stellte so mancher Bewohner sein musikalisches Fachwissen unter Beweis.

Mit dem Lied „Auf Wiederseh’n“ verabschiedete sich Herr Heinrich von seinem Publikum, das ihm mit viel Applaus für den vergnüglichen Konzertnachmittag dankte.

 

 

Demenz verstehen – ein Vortrag mit großer Resonanz

Demenz verstehen – ein Vortrag mit großer Resonanz

Demenz verstehen- zu diesem Thema bot das St.-Elisabeth-Stift am 20. Februar um 18.30 Uhr einen kostenlosen Vortrag für Interessierte, Angehörige und Betroffene an. In Kooperation mit der Alzheimer Gesellschaft im Kreis Coesfeld e. V. und der Klinik am Schlossgarten Dülmen GmbH, sprach die Referentin, Elke Dieker, zu Beginn ihres Vortrags über die Grenzen zwischen Vergesslichkeit und Demenz und erläuterte dann den Begriff Demenz.

Weiterhin stellte sie kurz die Möglichkeit der Diagnose und der Therapie vor. Ausführlicher wurden die Auswirkungen einer Demenzerkrankung für die Betroffenen und deren Angehörige, dargestellt. Abschließend gab die Referentin noch Hinweise zum Umgang und zur Kommunikation mit Demenzerkrankten und stellte sich den Zahlreichen Nachfragen des Publikums. Die Zuhörer erlebten durch das Engagement von Frau Dieker einen bereichernden Abend mit „Herz und Seele“.

 

Närrisches Tanzvergnügen am Veilchendienstag

Närrisches Tanzvergnügen am Veilchendienstag

Traditionell besuchen die Hummelbienchen, die jüngsten Tänzer der Karnevalsgesellschaft Nottuln am Veilchendienstag das St.-Elisabeth-Stift. In ihren blauen Gardekostümen führten die Mädchen ihren diesjährigen Gardetanz auf . Anschließend schlüpften sie in niedliche Bienchen Kostüme und tanzten zu dem bekannten Biene Maja Lied. Die zahlreich erschienen Bewohner erfreuten sich an der munteren Darbietung. Aber auch sie gerieten in Bewegung zu zünftiger Karnevalmusik wurde gemeinsam geschunkelt und ein paar ganz Mutige schwangen auch das Tanzbein.

” Ein sehr schöner Nachmittag”

” Ein sehr schöner Nachmittag”

Es ist schon fast eine Tradition, dass der Posaunenchor der evangelischen Gemeinde Nottuln im Januar die Reihe der Konzerte im St.-Elisabeth-Stift eröffnet. Unter der Leitung von Nina Kuckuck boten insgesamt zwölf Musiker auf verschiedenen Blechblas-Instrumenten dem zahlreich erschienenen Publikum ein bunt gemischtes Programm. Neben einigen Instrumentalsätzen spielte der Posaunenchor wieder mehrere dem Publikum vertraute Volkslieder und lud dabei zum Mitsingen ein. Gerade das Singen der aus Kindheit und Jugend gut bekannten Lieder erfreut die Bewohner des St.-Elisabeth-Stiftes immer wieder sehr. Erinnerungen an alte Zeiten werden ausgelöst und führen bei so manchem Zuhörer zum aktiven und freudigen Mitsingen.

Nina Kuckuck rundete mit dem Vortrag einiger besinnlicher Texte das gelungene Programm ab. „Das war ein sehr schöner Nachmittag“, fasst auf dem Rückweg ein Bewohner die Stimmung des Publikums zusammen.

 

Das St. -Elisabeth-Stift sagt Dank

Das St. -Elisabeth-Stift sagt Dank

Gerne folgten die zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeiter des St.-Elisabeth-Stiftes der Einladung zum alljährlichen Dankeschön-Essen. Bei einem reichhaltigen Vier-Gänge-Menü gab es viel Zeit für einen gemeinsamen Austausch.

MGV Nottuln sorgte für adventliche Stimmung

MGV Nottuln sorgte für adventliche Stimmung

Schon seit vielen Jahren ist es Tradition, dass der MGV Nottuln im St.-Elisabeth-Stift am Vormittag des zweiten oder dritten Advents ein stimmungsvolles Konzert gibt. Auch in diesem Jahr trugen die Sänger unter der Leitung ihres neuen Dirigenten Michael Tegethoff im voll besetzten Café Rosenrot verschiedene Chorsätze vor. Besonders viel Freude machte dem Publikum die Einladung zum Mitsingen der bekannten alten Weihnachtslieder. Hier wurden bei so manchem Zuhörer Erinnerungen an die Advents- und Weihnachtszeit der vergangenen Jahre ausgelöst.

Alfons Gertz, Bewohner des St.-Elisabeth-Stiftes, erhielt während des Konzertes eine Urkunde für 70 Jahre Mitgliedschaft im MGV Nottuln. Diese nahm er sichtlich bewegt unter herzlichem Applaus des Chores entgegen.

Michael Küper, Vorsitzender des Chores, entführte das Publikum mit einer frei vorgetragenen Geschichte in den Winter 1945. An den bitterkalten Nachkriegswinter konnten sich viele Zuhörer noch erinnern und deshalb gut verstehen, wie in der Geschichte die unerwartete Gabe von Briketts als das schönste Weihnachtsgeschenk empfunden wurde. So wurden die Zuhörer wieder einmal vom MGV Nottuln musikalisch und besinnlich auf die kommende Weihnachtszeit eingestimmt.