Schunkeln und Mitsingen erwünscht

Schunkeln und Mitsingen erwünscht

„In München steht ein Hofbräuhaus.“ Kaum waren die ersten Takte dieses alten Schlagers gespielt, da schunkelten die Konzertbesucher im St.-Elisabeth-Stift schon eifrig mit. Das Duo „Müller&Müller“ füllte dort am Sonntagnachmittag nahezu alle Plätze im Café Rosenrot. Vater Fred und Tochter Monika spielen schon seit 36 Jahren zusammen, Monika das Akkordeon und Vater Fred die Knopfharmonika. Mitgebracht hatten die Beiden ein herbstliches Programm. Zuerst gab es einen musikalischen Bummel über das Oktoberfest, dann ging es zur Weinlese und am Ende gab es bekannte und auch weniger bekannte Herbstlieder, bei denen viele Konzertbesucher der Aufforderung zum Mitsingen nur zu gern nachkamen. (Text: WN)

45 Angehörige und Bewohner freuten sich über ein leckeres Menü

45 Angehörige und Bewohner freuten sich über ein leckeres Menü

Gleich Anfang Oktober, als der Herbst seine bunte Vielfalt an Früchten präsentierte, lud das St.-Elisabeth-Stift alle Angehörigen, Betreuer und Bewohner zu einem herbstlichen Abendessen ein. Bunt gedeckte Tische und ein köstliches mehrgängiges Gänge Menü trugen zu einem stimmungsvollen Abend bei. So konnten alle gemeinsam ein besonderes Essen einnehmen, ohne ein Lokal aufsuchen zu müssen. Dieser gemütliche Abend wird vielen Teilnehmern noch lange in guter Erinnerung bleiben.

Wissenswertes zum Thema Parkinson

Wissenswertes zum Thema Parkinson

Am 27. September fand hier im Haus ein interessanter Vortrag von Herrn Dr. Pérez-González, Chefarzt der Neurologischen Klinik Dülmen, statt. In seiner Eigenschaft als Facharzt für Neurologie beschäftigte sich der Referent mit dem Krankheitsbild Parkinson. Bereits in 2011 hatte Herr Dr. Pérez-González, einen sehr informativen Vortrag im St.-Elisabeth-Stift gestaltet. Eine umfassende Aufklärung der Patienten ist dem Referenten persönlich sehr wichtig. So sieht er sich selbst als Berater der ihm anvertrauten Patienten die er mit auf den Weg einer gemeinsam gestalteten Behandlung nehmen möchte. Daher standen zu nächst einmal eine ausführliche Darstellung von Ursachen, Symptomen, Auswirkungen, Diagnosemethoden und Behandlungsformen im Zentrum des Vortrags.
Umgangssprachlich wird die Erkrankung Parkinson auch Schüttellähmung genannt. Dies trifft laut Herrn Dr. Pérez-González nicht den Kern, da es sich nicht um eine Lähmung sondern um einen Steifigkeit handelt. Die Patienten sind quasi gefangen im eigenen Körper und haben einen hohen Leidensdruck, zumal es keine Möglichkeit gibt die Erkrankung zu heilen.
Herr Dr. Pérez-González appelliert an die Zuhörer des Abends im Umgang mit Parkinson Patienten viel Geduld zu entwickeln. Je entspannter die Situation, desto besser könne ein Erkrankter geforderte Bewegungsabläufe umsetzen. Außerdem sei es wichtig ausreichend zu trinken.
Im Anschluss an seinen Vortrag beantworte Herr Dr. Pérez-González interessierte Fragen aus der Zuhörerschaft.

Der Kinderchor “Steverlerchen” begeisterte die Bewohner

Der Kinderchor “Steverlerchen” begeisterte die Bewohner

Zum zweiten Mal konnte Musiktherapeutin Elisabeth König die Steverlerchen im St.-Elisabeth-Stift begrüßen. 53 Kinder zwischen drei und zehn Kinder gaben ein Konzert vor vollem Haus. Schon der Anblick beim Einzug war eine Augenweide. Die bunt gekleideten Mädchen und Jungen erinnerten an den Herbstbeginn. Unter der Leitung von Kerstin Riegelmeyer brachten sie Spiel-und Spaßlieder, sowie Stücke aus dem neuen Musical zu Gehör. „Es ist immer schön, wenn Kinder uns besuchen. Wenn das noch mit Musik verbunden ist, sind unsrer BewohnerInnen und Bewohner begeistert“, so Elisabeth König.

Zum 01. Oktober hat das St.-Elisabeth-Stift eine neue Pflegedienstleitung

Zum 01. Oktober hat das St.-Elisabeth-Stift eine neue Pflegedienstleitung

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner des St.-Elisabeth-Stifts, liebe Angehörige und Mitarbeiter des Hauses
zum 1. Oktober 2018 werde ich im St.-Elisabeth-Stift die Stelle der Pflegedienstleitung übernehmen. Mein Name ist Birgit Schmeier, ich bin 53 Jahre alt und komme gebürtig aus der Nähe von Bremen. Nach meiner Ausbildung zur Altenpflegerin habe ich in verschiedenen Einrichtungen und auch in ambulanten Diensten als Pflegefachkraft gearbeitet. Seit dem Jahr 2001 habe ich die Weiterbildung zur Pflegedienstleiterin absolviert und war in dieser Position in verschiedenen Einrichtungen tätig.
Seit 17 Jahren lebe ich mit meinem Mann in Datteln. In meiner Freizeit arbeite ich gern im Garten, fahre Fahrrad und im Winter Ski. Ich höre gern Schlager und Popmusik; im Urlaub bin ich sportlich aktiv, genieße aber auch die Freizeit am Strand und lese gern.
Es liegt mir am Herzen, gemeinsam mit allen Mitarbeitern eine gute Atmosphäre, gute Pflege und Betreuung für unsere Bewohner sicher zu stellen. Dabei ist mir ein offener Umgang miteinander und auch die Einbeziehung der Angehörigen sehr wichtig.
Ich freue mich auf die neue Aufgabe im St.-Elisabeth-Stift.
Mit freundlichen Grüßen, Ihre Birgit Schmeier

Vergnüglicher Ausflug zum Hofcafé Grothues Potthoff

Vergnüglicher Ausflug zum Hofcafé Grothues Potthoff

„Oh, das sind aber große Stücke! Ob wir die wohl schaffen?“ Die Teilnehmer des Ausflugs zum Hofcafé Grothues Potthoff in Senden staunten nicht schlecht, als ihnen der leckere selbstgebackene Kuchen serviert wurde. Bei sonnigem Wetter hatte sich eine Gruppe von zehn Bewohnern und drei Mitarbeiterinnen des Sozialen und Therapeutischen Dienstes mit dem Auto auf den Weg gemacht. Der Hof Grothues Potthoff, der viele Geschäfte im Münsterland mit Obst beliefert, ist so manchem Bewohner gut bekannt. Gern werden hier runde Geburtstage, Ehejubiläen oder andere Anlässe gefeiert. „Ich bin früher so oft mit dem Fahrrad aus Appelhülsen hierhergekommen“, erinnert sich Maria Baumann. „Hier konnte man immer gut einkehren.“
Gut gestärkt besuchten die Ausflügler nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken noch den Hofladen, der allerlei jahreszeitliche und selbstgemachte Angebote wie frisches Obst, Marmeladen und Liköre bereithielt. Anschließend machten sich alle zufrieden nach diesem schönen Nachmittag wieder auf den Heimweg in das St.-Elisabeth-Stift.
Und übrigens: fast alle Teilnehmer des Ausflugs haben es geschafft, ihr großes Kuchenstück restlos zu verputzen!

Paul und Pauline waren die Stars

Paul und Pauline waren die Stars

Für die Bewohner wie Betreuerinnen des St.-Elisabeth-Stifts bot der Samstagnachmittag einmal ein paar Stunden völlig ungewohnter Unterhaltung. Dafür sorgten schon Uhu Fritz, die Eule Charlotte, der Kolkrabe Anton, die Frettchen Paul und Pauline, Königspudel Daniel und eine Dackelhündin namens Grete. Mit dieser bunten Menagerie war Falknerin und Altenpflegerin Sabine Ehmanns-Kramp aus Gladbeck nach Nottuln gekommen.
Einmal zur Unterhaltung. Zum anderen aus Therapiegründen. Hat sich doch längst erwiesen, dass Tiere nahezu jeglicher Spezies unter fachkundiger Anleitung eine geradezu heilsame und beruhigende Wirkung besonders auf ältere und kranke Mitmenschen ausüben.
So staunten die Herrschaften, die sich im weiten Kreis im Garten des St.-Elisabeth-Stifts zusammengesetzt hatten, gleich zu Beginn respektvoll über die starren Bernstein-Augen von Uhu Fritz, auch wenn dieser mit seiner mächtigen Spannweite von fast anderthalb Metern und den gefährlich spitzen Krallen mehr die nahen Bäume im Blick hatte als die Menschen um ihn herum. Doch die Falknerin, die Gelüste ihres Vogels richtig deutend, hielt ihn fest an langer Leine. Lediglich die kleinere Eule Charlotte durften sich später einige Stiftsbewohner mit Lederhandschuhen geschützt zum Streicheln auf die Hand fliegen lassen.
Am schnellsten aber schlossen die Menschen die beiden Frettchen Paul und Pauline in ihre Herzen. Zu putzig sah es aber auch aus, wenn Frauchen Spezialfutter vor die Mäulchen mit den nadelspitzen Zähnchen hielt. Streicheln war erlaubt, Händewaschen danach war Pflicht. Denn die Frettchen sahen zwar süß aus wie Steifftiere, „stanken aber wie Iltisse“, wie ein Besucher amüsiert anmerkte.
Den meisten Respekt zollten alle, selbst die Falknerin, jedoch Anton, dem Kolkraben. Denn der „Schwatte“ mit dem furchterregenden langem Schnabel, erst vier Monate alt, benahm sich auch wie ein Halbstarker. Und deshalb musste selbst die erfahrene Falknerin zuvor ihre Kontaktlinsen gegen eine Brille austauschen.
Respekt hatten einige Anwesende auch vor Tieren, die deutlich kleiner und völlig harmlos sind: Als die Falknerin einigen Besuchern ein paar niedliche Mäuschen in die Hände setzte, in denen die Tiere auch brav sitzen blieben, nahmen einige Damen doch Reißaus: „Igittigitt, Mäuse! Nichts wie weg.“ (Text: Dieter Klein)

Bunte Zirkuswelt zu Gast im St.-Elisabeth-Stift

Bunte Zirkuswelt zu Gast im St.-Elisabeth-Stift

Vorhang auf für Circus Carissima – unter diesem Motto feierte das St.-Elisabeth-Stift am vergangenen Freitag ein wunderschönes Sommerfest mit Bewohnern, Angehörigen, Mitarbeitern, Freunden und Nachbarn. Bei strahlendem Sonnenschein lockten verschiedene Stände im Park des Hauses. Die Gäste konnten ihre Geschicklichkeit beim Ziel- und Büchsenwerfen testen sowie gutes Augenmaß beim Schätzen von Kugeln in einem Glaszylinder beweisen. Gern schmückten sich viele Besucher mit eigens hergestellten Zirkusbroschen. Aber zunächst gab es zur Einstimmung eine Vorführung des sympathischen Artistenpaares Frank-Lorenz. Vor einem eigens aufgebauten kleinen Zelt schlüpften die Künstler in verschiedene Rollen. Ob Clown, Messerwerfer, Artist, Jongleur oder Hundedressur: in jeder Rolle machten die beiden eine gute Figur und ernteten stürmischen Applaus für ihr Können. Der Duft von frisch gebranntem Popcorn, das im Publikum verteilt wurde, rundete die Atmosphäre ab.
Beim anschließenden Schlendern durch den geschmückten Park konnten die Gäste direkten Kontakt zu beiden Artisten aufnehmen. Giovanni Frank zauberte, als Clown verkleidet, bunte Ballonfiguren und ließ sich gern mit den Besuchern fotografieren. Jannika Frank-Lorenz führte kleine Kunststücke auf und erzählte von ihrem gemeinsamen Leben als Artistenfamilie. Ein „Leierkastenmann“ vom Drehorgel-Orchester Dortmund zog mit seiner Drehorgel durch den Park und schuf auch akustisch eine passende Atmosphäre.
Leckere, frisch zubereitete Waffeln sowie ein üppiges Grillbuffet rundeten das gelungene Sommerfest ab, das mit seiner guten Stimmung bei Gästen und Mitarbeitern noch lange nachklang.

Vergnüglicher Ausflug in das Café am Stiftsplatz

Vergnüglicher Ausflug in das Café am Stiftsplatz

Bei strahlendem Sonnenschein machten sich am vergangenen Freitag 5 Bewohnerinnen des St.-Elisabeth.-Stifts gemeinsam mit 5 Mitarbeiterinnen auf den Weg, um gemeinsam im Dorf einen schönen Nachmittag zu verbringen. Zunächst einmal wurde das Café am Stiftsplatz angesteuert. Bei gekühlten Getränken sowie Kaffee und Kuchen saßen die Ausflügler im Schatten der alten Linden am Kirchplatz und konnten dabei das rege Kommen und Gehen rund um die Kirche beobachten. Erinnerungen an Cafébesuche, aber auch an alte Geschäfte im Nottulner Ortskern wurden lebhaft ausgetauscht.
Gut gestärkt ging es anschließend in die Kirche, die den meisten Teilnehmern des Ausflugs von vielen Gottesdiensten gut bekannt ist. Hier wurden Hochzeiten gefeiert, Kinder getauft, aber auch Begräbnisgottesdienste besucht. Eine Bewohnerin freute sich, im ausliegenden Andachtsbuch der Gemeinde die Gedenkseite für ihren vor 2 Jahren verstorbenen Mann sehen zu können. Einigen Teilnehmern war es ein Bedürfnis, im Anschluss noch ein Opferlicht anzuzünden. Dann ging es durch Nebenstraßen des Ortskerns langsam wieder zurück in das St.-Elisabeth-Stift. Alle waren sich einig: es war ein wunderschöner Nachmittag, geprägt von viel Sonnenschein und schönen Erinnerungen.

Projekt “Leben mit Einschränkungen” – Begegnung zwischen Jung und Alt

Projekt “Leben mit Einschränkungen” – Begegnung zwischen Jung und Alt


Als junger Mensch beschäftigt man sich nur selten mit der Frage, wie es ist, in den Verrichtungen des täglichen Lebens auf andere Menschen angewiesen zu sein. Und doch kann Jeder mit einer solchen Situation konfrontiert werden – sei es als selbst Betroffener oder auch als Angehöriger.
Daher gibt es schon seit vielen Jahren ein erfolgreiches Projekt der Liebfrauenschule mit dem St.-Elisabeth-Stift. Schüler der 8. Klassen besuchten auch in diesen Tagen wieder die Einrichtung, um vor Ort Informationen, Eindrücke und eigene Erfahrungen zu sammeln und in das Gespräch mit Bewohnern und Mitarbeitern des Hauses zu kommen. Anhand eines Filmes wurden zunächst die Veränderungen thematisiert, die durch eine Demenzerkrankung bei den Betroffenen und auch den Angehörigen eintreten. Anschließend konnte jeder Schüler anhand von Selbsterfahrungsübungen am eigenen Leib erfahren, wie es ist, bei der Nahrungsaufnahme und auch bei der Fortbewegung auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen zu sein. Besonders bewegend war für die Jugendlichen das Gespräch mit einigen Bewohnern, das sich an die Führung durch die Einrichtung anschloss. Aber auch die Bewohner, die ihr Zimmer für einen Besuch der Schüler geöffnet hatten, freuten sich an dieser Begegnung zwischen Jung und Alt.