Das St.Elisabeth-Stift ist Partner beim Kunstprojekt “U#welt u#gestalten”

Das St.Elisabeth-Stift ist Partner beim Kunstprojekt “U#welt u#gestalten”

Es ist nicht das erste Projekt, das die Kunstprojektgruppe um die Nottulner Künstlerin Andrea Aupers durchführt. Unter dem Motto „U#welt u#gestalten“ soll nicht nur die Gruppe der Künstler aktiv werden, sondern es werden auch weitere Personen einbezogen, um das Gesamtkunstwerk reifen zu lassen. Schon Joseph Beuys machte mit seinem Ausspruch „Jeder Mensch ist ein Künstler“ deutlich, dass seiner Meinung nach jeder Mensch durch seine künstlerische Kreativität gestaltend auf die Gesellschaft einwirkt.

Partner bei diesem Projekt, bei dem der Kreis der Kreativen um ältere Menschen erweitert werden soll, ist das St.Elisabeth-Stift in Nottuln. Beate Eichmeyer hat von den Bewohnern Portraits gezeichnet und Veronika Dunkel-Steinhoff hat Portraitfotos gemacht.

Gern ließen sich mehrere Bewohner zu diesem Zweck fotografieren. An mehreren aufeinander folgenden Montagen trafen sich die Bewohner dann, begleitet von der Betreuungsasistentin Anke Hartmer, mit den Künstlerinnen und gestalteten selbst Bilder auf Leinwänden mit Acrylfarben. Anfängliche Unsicherheit und Zurückhaltung wich schnell der Begeisterung angesichts der hergestellten Bilder.

„Hier soll ein Künstlertreffen sein…“ schaut sich Bewohnerin Ingeborg Pecher suchend im Raum um. Die Antwort lautete: „Und Sie sind einer der Künstler!“ Dies löste zunächst bei ihr ein ungläubiges Lachen aus. Am Ende des Nachmittags aber war sie dann doch ganz begeistert von dem Bild, das sie gestaltet hatte. So ging es den meisten Teilnehmern, die auf diese Weise den eingangs zitierten Ausspruch von Joseph Beuys bestätigten.

Die Ergebnisse des Projektes sollen natürlich auch der interessierten Öffentlichkeit präsentiert werden. Die Ausstellung wird am 24. September im hagebaumarkt Nottuln eröffnet. Und ein weiterer Präsentationsort wird dann selbstverständlich auch das St. Elisabeth-Stift sein – der Ort, wo viele der Kunstwerke aus der Ausstellung entstanden sind.

“Tierischer” Zuwachs im Park des St.Elisabeth-Stifts

“Tierischer” Zuwachs im Park des St.Elisabeth-Stifts

Seit einigen Tagen freuen sich die Bewohner des St.Elisabeth-Stifts über 3 Entenpaare, die sich auf dem Teich im Park tummeln. Nachdem im Frühjahr vorübergehend zwei Enten am Teich waren, sogar ein Ei legten, dieses aber leider nicht ausbrüteten und den Park auch wieder verließen, ging das Thema den Bewohnern und Mitarbeitern des Hauses nicht mehr aus dem Kopf. Sandra Lefert, Betreuungsassistentin und als Fachkraft für tiergestützte Therapie zuständig für alle Fragen in diesem Bereich, machte sich kundig. Ein vernünftiges Entenhaus musste her, das auf dem Teich schwimmend Schutz für die Enten bieten kann. Horst Winter, künstlerisch versierter Bewohner des Hauses, fertigte eine Zeichnung sowie ein kleines Modell für das Entenhaus an. Mit viel Geschick und dem passenden Material baute Bernd Tombrink, Leiter der Technik, dann die Behausung zusammen und ließ sie, unterstützt von seinen Kollegen, zu Wasser.

Mit einem eigens zu diesem Zweck umgedichteten Dankeslied (natürlich auf die Melodie „Alle meine Enten“) bedankten sich die Mitarbeiter des Hauses bei Herrn Tombrink für die zügige Umsetzung des Projektes. Auch ein Blumenstrauß durfte als Dank nicht fehlen.

   

Schon kurz darauf zogen die drei Entenpaare ein; zunächst in einen abgezäunten Bereich am Ufer des Teiches. Schon nach einem Tag der Eingewöhnung ging es dann „im Gänsemarsch“ in den Teich.

Schnell wurde das schwimmende Haus von den Tieren in Besitz genommen. Sie scheinen sich im Teich des St.Elisabeth-Stifts sehr wohl zu fühlen. Noch sind die Tiere etwas zurückhaltend den Menschen gegenüber, aber mit dem entsprechenden Futter werden sie auf Dauer wohl ihre Scheu verlieren.

Nun hoffen Bewohner und Mitarbeiter, dass die Enten im Frühjahr auch Nester bauen und Nachwuchs bekommen.

Unsere Vision vom Elisabeth-Park

Liebe Angehörigen, Mitarbeiter und Besucher des St. Elisabeth-Stiftes!

Ein selbstbestimmtes Erleben der Natur im Elisabeth-Park!

Die uns anvertrauten Bewohner sind immer glücklich, wenn sie sich in unserem schönen weitläufigen Elisabeth-Park aufhalten können.

Angesichts dieser vielfältigen Möglichkeiten, die Lebensqualität unserer Bewohner mit dem Elisabeth-Park entscheidend zu erhöhen, haben wir in vielen Gesprächen die Vision einer „Garten-Oase für alle Bewohner“ entwickelt.

Das Besondere an dieser Garten-Oase soll sein, dass jeder unserer Bewohner, wann immer es ihn danach verlangt, Zutritt zu diesem erholsamen und schönen Bereich haben soll. Bisher ist es leider noch so, dass viele unserer Bewohner aufgrund ihrer demenziellen Erkrankung zu ihrem Schutz darauf angewiesen sind, von einem Mitarbeiter bei einem Ausflug in den Elisabeth-Park begleitet zu werden. Die bislang zu allen Seiten hin offene Anlage kann die Sicherheit und den Schutz dieser Bewohner ansonsten leider nicht garantieren. Daher haben wir ein Konzept entwickelt, das in unserem Elisabeth-Park durch gut integrierte Begrenzungen einen solchen geschützten Bereich möglich macht.

Sie sehen, an Visionen und Ideen fehlt es nicht. Wie so häufig muss die Realisierung dieser Ideen aber natürlich auch finanziert werden. An dieser Stelle benötigen wir Ihre finanzielle Unterstützung unter anderem für:

  • einen durchgehenden Schutzzaun rund um das Gelände
  • Hochbeete und andere Flächen zum Jäten und Ernten
  • Bänke zum Verweilen
  • Aktionsflächen auch für Kinder
  • einen Trauerbaum zum Gedenken an unsere lieben Verstorbenen

Ihre Spende ist die Grundlage für die Umsetzung unserer Ideen zur Errichtung einer Garten-Oase, die nicht nur die Lebensqualität unserer jetzigen Bewohner hebt. Letztlich ist ein solcher Ort der Erholung, Anregung und Begegnung eine Aufwertung sowohl für das St.-Elisabeth-Stift als auch für unseren gesamten Heimatort Nottuln. So können wir gemeinsam etwas schaffen, was schließlich allen Nottulner Bürgern zugute kommt.

Selbstverständlich können Sie als hilfreiche Spender auch namentlich erwähnt werden.

Gerne erläutern wir Ihnen unser Konzept und die geplante Anlage der Garten-Oase noch näher in einem persönlichen Gespräch.

Update 26.08.2020: Die geschenkte Minute vom Radio Kiepenkerl

Hören Sie hier unseren Beitrag:

 

Im Voraus bedanken wir uns für Ihren großzügigen Einsatz. Wir würden uns freuen, Sie zur Eröffnung unserer Gartenoase begrüßen zu dürfen.

Im Namen aller Bewohner und Mitarbeiter des St.-Elisabeth-Stifts:

 

 

Anja Magorsch                              Marcel Schulze                                   Anke Büchler

Einrichtungsleitung                          Pflegedienstleitung                       Leitung Sozialer Dienst

 

 

Flyer Elisabeth-Park

Telefon-Tipps in der Corona-Krise

Telefon-Tipps in der Corona-Krise

Der Landesverband der Alzheimer Gesellschaften NRW gibt Angehörigen die Möglichkeit, sich mit fachlicher Begleitung online im geschützten Raum auszutauschen.

Online-Treffen für pflegende Angehörige in NRW:

  • Erfahrungsaustausch untereinander
  • Wie erleben Menschen mit Demenz und Pflegebedarf die Corona-Krise?
  • Wie geht es anderen Angehörigen oder nahe stehenden Menschen?
  • Was ist schwierig, was hilft?
  • Wo finden wir Unterstützung?

Termin:

Jeden Donnerstag, 15.00 Uhr (ab 23.4.2020)

Anmeldung:

Landesverband der Alzheimer Gesellschaften in NRW
h.e.philipp-metzen@alzheimer-nrw.de
Zugang zum Gruppentreffen gibt es durch eine Einladungs-E-Mail.

Schutz unserer Bewohner vor einer Infektion mit dem Corona-Virus

Schutz unserer Bewohner vor einer Infektion mit dem Corona-Virus

Liebe Angehörige und Besucher des St.-Elisabeth-Stifts,

die Gesundheit und der Schutz der uns anvertrauten Menschen liegt uns am Herzen. Deshalb bleibt unsere Einrichtung aus aktuellem Anlass bis auf Weiteres geschlossen. Auf diese Weise versuchen wir, unsere Bewohner bei der derzeitigen sehr schnellen Ausbreitung des Corona-Virus vor einer Infektion zu schützen. In dringenden Fällen melden Sie sich doch bitte über die Klingel am Vordereingang unseres Hauses oder telefonisch  unter 220-36510 (Wohnbereich 1), 220-36520 (Wohnbereich 2) oder 220-36505 (Wohnbereich Erdgeschoss).

Die Pflege und auch die Betreuung unserer Bewohner ist in gewohnter Weise durch unsere Mitarbeiter gewährleistet. Wir werden uns bemühen, die uns anvertrauten Menschen in der derzeitigen schwierigen Situation mit ihren Unsicherheiten und Ängsten aufzufangen und ihnen einen möglichst normalen Tagesablauf zu bieten.

Sobald das St.-Elisabeth-Stift wieder für Besucher geöffnet ist, werden wir Sie an dieser Stelle informieren.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und: bleiben Sie gesund!

Informationen zum Umgang mit Virusinfektionen – auch Corona-Virus

Informationen zum Umgang mit Virusinfektionen – auch Corona-Virus

Die Gesundheit unserer Bewohner und Besucher hat für uns höchste Priorität. Wir nehmen die an uns herangetragenen Sorgen sehr ernst, aber im rationalen Umgang mit der Gefahr durch Virusinfektionen/Corona-Virus ist die Aufklärung und Prävention von entscheidender Bedeutung. Das hilft, besonnen mit der aktuellen Situation umzugehen.

Durch die Ausbreitung des Corona-Virus möchten wir den Angehörigen und Patienten die Hinweise

des Bundesgesundheitsministeriums https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html zur Verfügung stellen.

 Am Wichtigsten ist im Privatbereich die richtige Händehygiene https://www.infektionsschutz.de/haendewaschen/

und „Hust- & Nies-Etikette“ https://www.infektionsschutz.de/hygienetipps/hygiene-beim-husten-und-niesen/

Sollte sich die aktuelle Situation verändern und von offiziellen Seiten eine andere fachliche Einschätzung erfolgen, gehen wir auf die neue Lage ein und informieren Sie umgehend.

Mit freundlichen Grüße und bleiben Sie gesund

Jochen Fallenberg
Geschäftsführer

St.-Elisabeth-Stift “Helau”

St.-Elisabeth-Stift “Helau”

Auch die Westfalen können Karneval feiern! Das bewiesen in den vergangenen Tagen die Bewohner und Gäste des St.-Elisabeth-Stifts mit ihrer fröhlich ausgelassenen Stimmung.

Den Auftakt des närrischen Treibens machte ein großer Singkreis. Hubert van der Zee begleitete am Altweibertag Bewohner und Mitarbeiter auf seinem Akkordeon bei zahlreichen Karnevalsliedern, zu denen auch munter geschunkelt und geklatscht wurde. Höhepunkt des Nachmittags war natürlich das Abschneiden der Krawatten bei den anwesenden Herren.

Am Rosenmontag sorgte Helmut Bülow mit seinem Keyboard für muntere Stimmung im Café Rosenrot. Er sang und spielte einen bunten Reigen aus alten Schlagern und bekannten Karnevalsliedern. Die mit bunten Süßigkeiten, Eierlikör und anderen Leckereien verwöhnten Gäste sangen und schunkelten nach Herzenslust und so manch einer wagte auch ein kleines Tänzchen.

Ein besonderer Höhepunkt war dann der Besuch der Hummelbienchen, die ihren Gardetanz vorstellten. Die Bewohner hatten viel Freude an den kleinen Mädchen, die mit großer Energie über das „Tanzparkett“ wirbelten. Erst nach einer ordentlichen Zugabe wurden sie entlassen. Gemeinsam mit den Hummelbienchen kam auch der Karnevalsprinz mit seinem Gefolge, um mit den Bewohnern des Hauses zu singen und zu schunkeln. Die Karnevalisten freuten sich, im St.-Elisabeth-Stift auf so viele begeistert feiernde Narren zu treffen.

Ein großes Dankeschön für die geschenkte Zeit

Ein großes Dankeschön für die geschenkte Zeit

Zeit, um einfach „Dankeschön“ zu sagen – unter diesem Motto fand am vergangenen Montag das alljährliche Treffen der ehrenamtlichen Mitarbeiter des St.-Elisabeth-Stifts im Café Rosenrot statt.

Gut 30 ehrenamtlich tätige Menschen bereichern seit vielen Jahren das Leben im Haus. Jeder von ihnen trägt, passend zu seinen Talenten und seinen zeitlichen Möglichkeiten, etwas dazu bei, dass den Bewohnern immer wieder abwechslungsreiche und an ihren Bedürfnissen orientierte Angebote gemacht werden können. Das Schnitzen von Holzkreuzen und Engeln, die Gestaltung von Gottesdiensten, das Durchführen bunter Nachmittage, der gemeinsame Spaziergang, das Vorlesen auf Hochdeutsch und auch in Platt  und noch vieles mehr – die Angebote sind so bunt und vielfältig wie das Team der ehrenamtlichen Mitarbeiter. „Ohne diese großartige Unterstützung könnten wir unseren Bewohnern nicht so viele Angebote zukommen lassen“, betonen Anke Büchler und Elisabeth König vom Sozialen und Therapeutischen Dienst dankbar.

In ihrer Begrüßung bedankte sich auch Einrichtungsleiterin Anja Magorsch ganz herzlich bei den ehrenamtlichen Mitarbeitern für die geschenkte Zeit. Beim anschließenden festlichen Essen wurden neue Kontakte geknüpft und Erfahrungen aus den Begegnungen mit den Bewohnern des Hauses ausgetauscht. Und es wurde deutlich, dass die Bewohner mit ihrer offensichtlichen Freude und Dankbarkeit den ehrenamtlichen Mitarbeitern auch viel zurückgeben.

Zum Schluss sangen alle gemeinsam noch ein Lied. Die dritte Strophe drückt aus, was Bewohner und Mitarbeiter des St.-Elisabeth-Stiftes den ehrenamtlichen Helfern immer wieder gern sagen möchten:

„Die Welt wär‘ ärmer ohne Dich, ein wenig dunkler auch, drum ist es gut, dass es Dich gibt – und alle andern auch“.

MGV Nottuln sorgt für weihnachtliche Stimmung

MGV Nottuln sorgt für weihnachtliche Stimmung

„Im St.-Elisabeth-Stift kann es erst Weihnachten werden, wenn Sie hier Ihr Adventskonzert gegeben haben“ – mit diesen Worten fasste Musiktherapeutin Elisabeth König zusammen, was viele Bewohner und Gäste des Hauses dachten, nachdem der Männergesangverein Nottuln sich am vergangenen Sonntag mit einem letzten Adventslied von den Gästen verabschiedet hatte. Schon viele Jahre lang ist es Tradition, dass der Chor am Vormittag des 3. Advent besinnliche Adventslieder vorträgt und das Publikum zum Mitsingen einlädt. Und so waren auch wieder viele Gäste in das Café Rosenrot gekommen, um an diesem schönen Konzert teilhaben zu können. Besonderen Applaus erhielten die Solisten Michael Küper und  Michael Zumbusch. Und eine weitere Tradition wurde fortgeführt: Michael Küper trug eine weihnachtliche Geschichte vor, die an die alte Zeit erinnerte und zum Nachdenken anregte. Im Anschluss an das Konzert konnten sich die Herren dann bei einer Tasse Kaffee und Adventsgebäck oder wahlweise auch bei einem kühlen Bier stärken. Schöne Traditionen, die – da war sich das Publikum einig – auch im nächsten Jahr beibehalten werden sollten.