Großzügige Spende der kfd Nottuln für die geplante Garten-Oase im St. Elisabeth-Stift

Großzügige Spende der kfd Nottuln für die geplante Garten-Oase im St. Elisabeth-Stift

Mit großem Interesse hat die katholische Frauengemeinschaft  St. Martinus die Pläne des St. Elisabeth-Stifts hinsichtlich einer Gartengestaltung verfolgt. Aus dem großzügig angelegten Park hinter dem Haus soll durch entsprechende Umgestaltungen ein geschützter Garten für Menschen mit und ohne Demenz werden. Die Bewohner des Hauses können hier Sonne und Natur genießen, Hühner und Enten füttern, selbst gärtnern oder auf der Terrasse einen Kaffee genießen (die WN berichteten). Besonders gut gefällt den Mitgliedern der kfd, dass in diesem Garten auch ein Miteinander der Generationen geplant ist. „Dann können wir Frauen der kfd im Sommer auch einmal einen Ausflug zu Ihnen in den Garten machen“, freut sich Brigitte Schonlau-Brinkmann, Vorsitzende der Frauengemeinschaft. Und tatsächlich sind in diesem Garten nicht nur die Bewohner und Angehörigen des St. Elisabeth-Stifts willkommen, sondern auch Gäste werden gern gesehen.

Frau Schonlau-Brinkmann, die dem St. Elisabeth-Stift schon seit Jahren durch ehrenamtliche Mitarbeit verbunden ist, war nun gemeinsam mit Maria Schniggendiller und Brigitte Dondrup im Garten des Hauses, um Einrichtungsleiterin Anja Magorsch und ihren Mitarbeiterinnen eine großzügige Spende von 500 Euro für die Gestaltung des Gartens zu überreichen. „Eigentlich hatten wir in der Vorweihnachtszeit auch noch einen Flohmarkt zugunsten Ihres Projektes geplant. Dieser musste wegen der Corona-Pandemie nun in das nächste Jahr verschoben werden“, berichteten die Damen. Die Mitarbeiterinnen des St. Elisabeth-Stifts bedanken sich herzlich für das Interesse und die Spende der Frauengemeinschaft, mit der die Umsetzung der geplanten Gartengestaltung wieder ein Stück näher rückt.

Gestatten: mein Name ist Jack!

Gestatten: mein Name ist Jack!

Gemeinsam mit den anderen 5 Alpakas aus meiner Herde lebe ich bei Familie Lefert auf dem HerzensGut bei Havixbeck. An einem sonnigen Tag im September war ich mit zwei anderen Alpakas zu Besuch im Park des St. Elisabeth-Stifts.  An diesem Tag übernahm das Haus die Patenschaft für mich. Das bedeutet, dass ich im Verlauf des nächsten Jahres noch öfter mal zu Besuch kommen werde! Das mache ich doch gerne, vor allem, wenn ich dann wieder so gut gefüttert und gestreichelt werde wie bei meinem ersten Besuch im St. Elisabeth-Stift.

Herzlichen Glückwunsch!

Herzlichen Glückwunsch!

Magdalene Hielscher, als Pflegefachkraft tätig im Wohnbereich Erdgeschoss des St. Elisabeth-Stifts, schloss erfolgreich ihre berufsbegleitende Fortbildung „Palliative Care für Pflegefachkräfte“ ab. Die Fortbildung wurde durchgeführt vom Care Campus Coesfeld. Im Verlauf von 10 Monaten nahm Frau Hielscher an 4 Blockwochen in Dülmen teil, in denen sie viele Informationen z.B. zu rechtlichen Grundlagen, ethischen und medizinischen Aspekten der Sterbebegleitung sowie zum Umgang mit Sterben, Tod und Trauer erhielt. Ihre Abschlussarbeit mit anschließender Präsentation schrieb Frau Hielscher zum Thema „Humor als Schutzfaktor in der Arbeit mit Sterbenden“.

„Gern möchte ich mein neu erworbenes Wissen nicht nur im Wohnbereich Erdgeschoss, sondern im gesamten St. Elisabeth-Stift einsetzen, so dass es allen unseren Bewohnern zu Gute kommt“, plant Frau Hielscher.

Herzlich gratulierten ihr nun Einrichtungsleiterin Anja Magorsch und Pflegedienstleiter Marcel Schulze mit einem schönen Herbstblumenstrauß zu ihrem erfolgreichen Abschluss der Fortbildung.

 

Das St.Elisabeth-Stift ist Partner beim Kunstprojekt “U#welt u#gestalten”

Das St.Elisabeth-Stift ist Partner beim Kunstprojekt “U#welt u#gestalten”

Es ist nicht das erste Projekt, das die Kunstprojektgruppe um die Nottulner Künstlerin Andrea Aupers durchführt. Unter dem Motto „U#welt u#gestalten“ soll nicht nur die Gruppe der Künstler aktiv werden, sondern es werden auch weitere Personen einbezogen, um das Gesamtkunstwerk reifen zu lassen. Schon Joseph Beuys machte mit seinem Ausspruch „Jeder Mensch ist ein Künstler“ deutlich, dass seiner Meinung nach jeder Mensch durch seine künstlerische Kreativität gestaltend auf die Gesellschaft einwirkt.

Partner bei diesem Projekt, bei dem der Kreis der Kreativen um ältere Menschen erweitert werden soll, ist das St.Elisabeth-Stift in Nottuln. Beate Eichmeyer hat von den Bewohnern Portraits gezeichnet und Veronika Dunkel-Steinhoff hat Portraitfotos gemacht.

Gern ließen sich mehrere Bewohner zu diesem Zweck fotografieren. An mehreren aufeinander folgenden Montagen trafen sich die Bewohner dann, begleitet von der Betreuungsasistentin Anke Hartmer, mit den Künstlerinnen und gestalteten selbst Bilder auf Leinwänden mit Acrylfarben. Anfängliche Unsicherheit und Zurückhaltung wich schnell der Begeisterung angesichts der hergestellten Bilder.

„Hier soll ein Künstlertreffen sein…“ schaut sich Bewohnerin Ingeborg Pecher suchend im Raum um. Die Antwort lautete: „Und Sie sind einer der Künstler!“ Dies löste zunächst bei ihr ein ungläubiges Lachen aus. Am Ende des Nachmittags aber war sie dann doch ganz begeistert von dem Bild, das sie gestaltet hatte. So ging es den meisten Teilnehmern, die auf diese Weise den eingangs zitierten Ausspruch von Joseph Beuys bestätigten.

Die Ergebnisse des Projektes sollen natürlich auch der interessierten Öffentlichkeit präsentiert werden. Die Ausstellung wird am 24. September im hagebaumarkt Nottuln eröffnet. Und ein weiterer Präsentationsort wird dann selbstverständlich auch das St. Elisabeth-Stift sein – der Ort, wo viele der Kunstwerke aus der Ausstellung entstanden sind.

“Tierischer” Zuwachs im Park des St.Elisabeth-Stifts

“Tierischer” Zuwachs im Park des St.Elisabeth-Stifts

Seit einigen Tagen freuen sich die Bewohner des St.Elisabeth-Stifts über 3 Entenpaare, die sich auf dem Teich im Park tummeln. Nachdem im Frühjahr vorübergehend zwei Enten am Teich waren, sogar ein Ei legten, dieses aber leider nicht ausbrüteten und den Park auch wieder verließen, ging das Thema den Bewohnern und Mitarbeitern des Hauses nicht mehr aus dem Kopf. Sandra Lefert, Betreuungsassistentin und als Fachkraft für tiergestützte Therapie zuständig für alle Fragen in diesem Bereich, machte sich kundig. Ein vernünftiges Entenhaus musste her, das auf dem Teich schwimmend Schutz für die Enten bieten kann. Horst Winter, künstlerisch versierter Bewohner des Hauses, fertigte eine Zeichnung sowie ein kleines Modell für das Entenhaus an. Mit viel Geschick und dem passenden Material baute Bernd Tombrink, Leiter der Technik, dann die Behausung zusammen und ließ sie, unterstützt von seinen Kollegen, zu Wasser.

Mit einem eigens zu diesem Zweck umgedichteten Dankeslied (natürlich auf die Melodie „Alle meine Enten“) bedankten sich die Mitarbeiter des Hauses bei Herrn Tombrink für die zügige Umsetzung des Projektes. Auch ein Blumenstrauß durfte als Dank nicht fehlen.

   

Schon kurz darauf zogen die drei Entenpaare ein; zunächst in einen abgezäunten Bereich am Ufer des Teiches. Schon nach einem Tag der Eingewöhnung ging es dann „im Gänsemarsch“ in den Teich.

Schnell wurde das schwimmende Haus von den Tieren in Besitz genommen. Sie scheinen sich im Teich des St.Elisabeth-Stifts sehr wohl zu fühlen. Noch sind die Tiere etwas zurückhaltend den Menschen gegenüber, aber mit dem entsprechenden Futter werden sie auf Dauer wohl ihre Scheu verlieren.

Nun hoffen Bewohner und Mitarbeiter, dass die Enten im Frühjahr auch Nester bauen und Nachwuchs bekommen.

Unsere Vision vom Elisabeth-Park

Liebe Angehörigen, Mitarbeiter und Besucher des St. Elisabeth-Stiftes!

Ein selbstbestimmtes Erleben der Natur im Elisabeth-Park!

Die uns anvertrauten Bewohner sind immer glücklich, wenn sie sich in unserem schönen weitläufigen Elisabeth-Park aufhalten können.

Angesichts dieser vielfältigen Möglichkeiten, die Lebensqualität unserer Bewohner mit dem Elisabeth-Park entscheidend zu erhöhen, haben wir in vielen Gesprächen die Vision einer „Garten-Oase für alle Bewohner“ entwickelt.

Das Besondere an dieser Garten-Oase soll sein, dass jeder unserer Bewohner, wann immer es ihn danach verlangt, Zutritt zu diesem erholsamen und schönen Bereich haben soll. Bisher ist es leider noch so, dass viele unserer Bewohner aufgrund ihrer demenziellen Erkrankung zu ihrem Schutz darauf angewiesen sind, von einem Mitarbeiter bei einem Ausflug in den Elisabeth-Park begleitet zu werden. Die bislang zu allen Seiten hin offene Anlage kann die Sicherheit und den Schutz dieser Bewohner ansonsten leider nicht garantieren. Daher haben wir ein Konzept entwickelt, das in unserem Elisabeth-Park durch gut integrierte Begrenzungen einen solchen geschützten Bereich möglich macht.

Sie sehen, an Visionen und Ideen fehlt es nicht. Wie so häufig muss die Realisierung dieser Ideen aber natürlich auch finanziert werden. An dieser Stelle benötigen wir Ihre finanzielle Unterstützung unter anderem für:

  • einen durchgehenden Schutzzaun rund um das Gelände
  • Hochbeete und andere Flächen zum Jäten und Ernten
  • Bänke zum Verweilen
  • Aktionsflächen auch für Kinder
  • einen Trauerbaum zum Gedenken an unsere lieben Verstorbenen

Ihre Spende ist die Grundlage für die Umsetzung unserer Ideen zur Errichtung einer Garten-Oase, die nicht nur die Lebensqualität unserer jetzigen Bewohner hebt. Letztlich ist ein solcher Ort der Erholung, Anregung und Begegnung eine Aufwertung sowohl für das St.-Elisabeth-Stift als auch für unseren gesamten Heimatort Nottuln. So können wir gemeinsam etwas schaffen, was schließlich allen Nottulner Bürgern zugute kommt.

Selbstverständlich können Sie als hilfreiche Spender auch namentlich erwähnt werden.

Gerne erläutern wir Ihnen unser Konzept und die geplante Anlage der Garten-Oase noch näher in einem persönlichen Gespräch.

Update 26.08.2020: Die geschenkte Minute vom Radio Kiepenkerl

Hören Sie hier unseren Beitrag:

 

Im Voraus bedanken wir uns für Ihren großzügigen Einsatz. Wir würden uns freuen, Sie zur Eröffnung unserer Gartenoase begrüßen zu dürfen.

Im Namen aller Bewohner und Mitarbeiter des St.-Elisabeth-Stifts:

 

 

Anja Magorsch                              Marcel Schulze                                   Anke Büchler

Einrichtungsleitung                          Pflegedienstleitung                       Leitung Sozialer Dienst

 

 

Flyer Elisabeth-Park

Telefon-Tipps in der Corona-Krise

Telefon-Tipps in der Corona-Krise

Der Landesverband der Alzheimer Gesellschaften NRW gibt Angehörigen die Möglichkeit, sich mit fachlicher Begleitung online im geschützten Raum auszutauschen.

Online-Treffen für pflegende Angehörige in NRW:

  • Erfahrungsaustausch untereinander
  • Wie erleben Menschen mit Demenz und Pflegebedarf die Corona-Krise?
  • Wie geht es anderen Angehörigen oder nahe stehenden Menschen?
  • Was ist schwierig, was hilft?
  • Wo finden wir Unterstützung?

Termin:

Jeden Donnerstag, 15.00 Uhr (ab 23.4.2020)

Anmeldung:

Landesverband der Alzheimer Gesellschaften in NRW
h.e.philipp-metzen@alzheimer-nrw.de
Zugang zum Gruppentreffen gibt es durch eine Einladungs-E-Mail.

Schutz unserer Bewohner vor einer Infektion mit dem Corona-Virus

Schutz unserer Bewohner vor einer Infektion mit dem Corona-Virus

Liebe Angehörige und Besucher des St.-Elisabeth-Stifts,

die Gesundheit und der Schutz der uns anvertrauten Menschen liegt uns am Herzen. Deshalb bleibt unsere Einrichtung aus aktuellem Anlass bis auf Weiteres geschlossen. Auf diese Weise versuchen wir, unsere Bewohner bei der derzeitigen sehr schnellen Ausbreitung des Corona-Virus vor einer Infektion zu schützen. In dringenden Fällen melden Sie sich doch bitte über die Klingel am Vordereingang unseres Hauses oder telefonisch  unter 220-36510 (Wohnbereich 1), 220-36520 (Wohnbereich 2) oder 220-36505 (Wohnbereich Erdgeschoss).

Die Pflege und auch die Betreuung unserer Bewohner ist in gewohnter Weise durch unsere Mitarbeiter gewährleistet. Wir werden uns bemühen, die uns anvertrauten Menschen in der derzeitigen schwierigen Situation mit ihren Unsicherheiten und Ängsten aufzufangen und ihnen einen möglichst normalen Tagesablauf zu bieten.

Sobald das St.-Elisabeth-Stift wieder für Besucher geöffnet ist, werden wir Sie an dieser Stelle informieren.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und: bleiben Sie gesund!