Wissenswertes zum Thema Parkinson

Am 27. September fand hier im Haus ein interessanter Vortrag von Herrn Dr. Pérez-González, Chefarzt der Neurologischen Klinik Dülmen, statt. In seiner Eigenschaft als Facharzt für Neurologie beschäftigte sich der Referent mit dem Krankheitsbild Parkinson. Bereits in 2011 hatte Herr Dr. Pérez-González, einen sehr informativen Vortrag im St.-Elisabeth-Stift gestaltet. Eine umfassende Aufklärung der Patienten ist dem Referenten persönlich sehr wichtig. So sieht er sich selbst als Berater der ihm anvertrauten Patienten die er mit auf den Weg einer gemeinsam gestalteten Behandlung nehmen möchte. Daher standen zu nächst einmal eine ausführliche Darstellung von Ursachen, Symptomen, Auswirkungen, Diagnosemethoden und Behandlungsformen im Zentrum des Vortrags.
Umgangssprachlich wird die Erkrankung Parkinson auch Schüttellähmung genannt. Dies trifft laut Herrn Dr. Pérez-González nicht den Kern, da es sich nicht um eine Lähmung sondern um einen Steifigkeit handelt. Die Patienten sind quasi gefangen im eigenen Körper und haben einen hohen Leidensdruck, zumal es keine Möglichkeit gibt die Erkrankung zu heilen.
Herr Dr. Pérez-González appelliert an die Zuhörer des Abends im Umgang mit Parkinson Patienten viel Geduld zu entwickeln. Je entspannter die Situation, desto besser könne ein Erkrankter geforderte Bewegungsabläufe umsetzen. Außerdem sei es wichtig ausreichend zu trinken.
Im Anschluss an seinen Vortrag beantworte Herr Dr. Pérez-González interessierte Fragen aus der Zuhörerschaft.